Henke übernimmt Oberliga-Team der LippeBaskets

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Neuer Trainer der LippeBaskets wird in der neuen Saison in der Oberliga Christoph Henke (Mitte). Der Sportliche Leiter Jens König und Kapitän Frederic Meinert (rechts) freuen sich auf den langjährigen Weggefährten.

WERNE - Christoph Henke wird ab dem 4. Mai die erste Mannschaft der LippeBaskets übernehmen. Der 31 Jahre alte ehemalige Aufbauspieler übernimmt den Oberligisten von Toni Bevanda, der wie verabredet nur ein Jahr aushelfen wollte.

„Es schließt sich der Kreis. Christoph ist die Idealbesetzung, passt perfekt ins Anforderungsprofil, kennt hier jeden Stein und ist hier groß geworden“, freut sich Jens König, Sportlicher Leiter der LippeBaskets, über die Verpflichtung des neuen Head-Coaches, der vor 20 Jahren mit dem Basketball in Werne angefangen hat – unter Trainer Jens König. „Mit dem fünften Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften hat es begonnen“, erinnert sich Jens König. Christoph Henke durchlief die Jugendmannschaften der Werner Basketballer, spielte bei den Senioren, bevor er auch in Münster, Wulfen und Hamm Erfahrungen sammelte, um dann wieder zu seinem Heimatverein zurückzukehren. Dann riss sich der Unternehmensberater im Dezember 2011 bei einem Meisterschaftsspiel in Hagen das Kreuzband.

„Damit war der endgültige Weg in die Trainerschiene vorgezeichnet. Um wieder ganz oben anzugreifen, fehlte mir einfach die Zeit“, erklärt der 31-Jährige, der zuletzt als Trainer in der Junioren-Bundesliga (JBBL) in Münster engagiert war, dort reichlich neue Erfahrungen sammelte und neue Kontakte knüpfte. Zuvor war er aber auch schon als Coach in Werne tätig und erfolgreich. „Brachhaus, Cramer oder Pavleski habe ich in der U18 trainiert und an den Seniorenbereich herangeführt“, erinnert sich Christoph Henke.

„Mit seiner Hilfe wollen wir auch unsere Jugendtrainer schulen und deren Ausbildung vorantreiben“, sagt Jens König. Gemeinsam mit Henke ist er überzeugt: „Das Potenzial ist riesig.“ Auch das Umfeld in Werne sei für die Oberliga eine Nummer zu klein. „Langfristig wollen wir wieder eine Liga höher. Das würde passen. 200 Zuschauer pro Heimspiel – das kann sonst kein Verein in der Oberliga vorweisen“, betont Jens König selbstbewusst.

Toni Bevanda, der die Mannschaft in diesem Jahr wieder einen großen Schritt voran gebracht habt, sei er sehr dankbar: „Jetzt gibt es den Generationenwechsel. Das passt zu den LippeBaskets, den Head-Coach aus den eigenen Reihen zu holen“, so Jens König weiter. Nach den Osterferien werde Henke schon bei Bevanda „ins Training reingehen“, um einen intensiven Austausch zu fördern.

Christoph Henke stellt klar: „Es wird keinen Bruch geben, eher einen makellosen Übergang. Toni Bevanda lässt sehr modern spielen. Das ist auch mein Stil.“ Kapitän und Power Forward Frederic Meinert, einer der älteren im Team mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren, freut sich: „Ich kenne Christoph. Das wird spaßig.“ - awa

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