26:30 – TV Werne ärgert den HC TuRa

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Florian Schöße (TuRa) wird von Simon Benecke gestoppt.

Werne - Handball-Verbandsligist TuRa Bergkamen hat beim Kreisligisten TV Werne erwartungsgemäß die zweite Runde um den Hellweg-Kreispokal erreicht.

Doch hatte der Titelverteidiger beim 30:26-Erfolg (14:15) erheblich mehr Mühe als erwartet.

Erst als Trainer Thomas Rycharski in der Schlussphase auch Top-Leute wie Trost und Terbeck auf die Platte schickte, setzte sich der hohe Favorit entscheidend ab. „Wir sind eine Runde weiter und keiner hat sich verletzt“, nahm es Trainer Thomas Rycharski gelassen hin.

„Wir haben uns richtig gut verkauft, eine Halbzeit gewonnen und das vor allem spielerisch gelöst. Da war wenig Zufall dabei“, freute sich TV-Trainer Ingo Nagel.

Mit dem für sie ungewohnten harzfreien Ball hatten die Bergkamener große Probleme: Die Streuung bei den Torwürfen war enorm, die Quote der Fangfehler ebenfalls. Die Werner gingen mit der Kugel ganz anders um. Es waren nur 60 Sekunden gespielt, da führte der Außenseiter bereits mit 2:0. Die Werner bauten ihren Vorsprung noch aus: Jonas Thiemann traf für die Gastgeber in der 23. Minute sogar zum 14:10.

Erst mit der Umstellung von der 5:1- auf eine 6:0-Deckung und der Hereinnahme von Keeper Stork wurde TuRa sicherer und verkürzte den Rückstand bis auf ein Tor.

Doch auch nach dem Seitenwechsel kam der HC TuRa zunächst nicht entscheidend heran. Erst in der 41. Minute erzielte Niklas Domanski nach einem schnellen Gegenstoß den 18:18-Ausgleich; 70 Sekunden später ging es erneut schnell über links und Domanski traf zur ersten Bergkamener Führung.

Diese gaben die Gäste bis zum Ende nicht mehr ab, doch nun mussten auch die Top-Leute wie Tom Trost oder Pascal Terbeck eingreifen. „Das war das, was wir erreichen wollten“, meinte Ingo Nagel. Und wer weiß, wie das Spiel weiter gelaufen wäre, hätte Bade mit einem Siebenmeter zum möglichen 24:24-Ausgleich getroffen. Zuvor hatten Benecke und Bade ihr Team während einer Zeitstrafe von Trost wieder auf ein Tor herangeschossen.

Tom Trost machte am Ende den Unterschied und erzielte vom Kreis aus mit Urgewalt die entscheidenden Tore zum 24:27 und 25:28.

Am Samstag geht es für den HC TuRa im Pokal weiter. Dann steht die erste WHV-Runde an. In Witten trifft das Team von Thomas Rycharski auf den Ligakonkurrenten TuS Bommern und auf den Landesligisten FC Schalke 04. Die Werner pausieren nun bis zum 18. Oktober und dem Punktspiel beim Lüner SV.

TV Werne: Rensmann (1.-30.), Wulfert (31.-60.) – Jäger (1), Berg (6), Leidecker (1), Havers (1), Wierling (3), Schröer (1), Benecke (2), Gründken (3), Thiemann (2), Bade (6/4) Müller

HC TuRa: Wrenger (1.-25., 31. - 60.), Stork (25.-30.) – Mork (5), Trost (3), Terbeck, Nowaczyk (1), Webers (1), D. Moog (2), Kauer. Ph. Moog (2), Schöße (5), Reininghaus (1), Wiedau (6), N. Domanski (4)

Spielfilm: 3:0, 6:3, 10:7, 14:10, 15:14 – 17:15, 18:18, 21:24, 23:24, 24:27, 26:30

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