TV-Männer wollen sechsten Sieg in Serie – Frauen im Derby gegen TuRa II

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Miriam Siebels fehlt den Werner Frauen am Sonntag gegen die TuRa-Reserve.

WERNE - Mit zwei Heimspielen geht es für die Frauen und Männer des TV Werne Handball weiter. Die erste Mannschaft empfängt am Sonntag um 16 Uhr (Linderthalle) den Tabellenzehnten SuS Ennigerloh II, die Frauen erwarten anschließend ab 18 Uhr den HC TuRa Bergkamen II zum Nachbarschaftsduell.

Kreisliga Hellweg (Männer): TV Werne – SuS Ennigerloh II. „Wir freuen uns, dass wir uns mal wieder unseren Fans präsentierern dürfen“, sagt TV-Trainer Bernd Hüttemann, dessen Team – obwohl zuletzt dreimal auswärts auf der Platte – die letzten fünf Pflichtspiele gewonnen hat. Zuletzt blieben die SG Massen II beim 30:19 und die HSG Unna II (35:23) letztlich chancenlos gegen selbstbewusste Werner.

Entsprechend ist auch das Ziel für das Spiel ausgelegt: „Es ist ein Muss für uns, Ennigerloh zu schlagen“, sagt Hüttemann, denn sein Team hat nach dem krassen Fehlstart inzwischen 10:8 Punkte auf dem Konto und Platz sechs inne. Nur zwei Punkte besser liegt auf Rang drei der HC Heeren II. „Und den haben wir im Blick“, sagt Hüttemann, dessen Team zum Jahresabschluss am 20. Dezember noch in Heessen antreten muss.

Für das Spiel am Sonntag sind alle Feldspieler an Bord. Lediglich Torhüter Martin Wulfert muss wegen einer Ellebogenverletzung pausieren. Für ihn rückt aus der zweiten Mannschaft Max Jücker auf.

Bezirksliga (4), Frauen: TV Werne – TuRa Bergkamen II. Vorsicht vor der Oberliga-Reserve: Nach fünf Punkten (zwei Siege, ein Unentschieden) aus den letzten vier Spielen hat sich das einstige Schlusslicht auf den achten Platz nach oben gespielt.

Das hat auch der Werner Trainer registriert: „Sie werden von Woche zu Woche stärker. TuRa gehört nicht unten in den Keller rein“, sagt Hansjoachim Nickolay vor dem Nachbarschaftsduell.

Vor allem das jüngste 22:22 gegen Villigst/Ergste habe ihn beeindruckt. Die Stärken der Gäste liegen in einer guten Torfrau, „die wir nicht warm schießen dürfen“, so Nickolay. Sie leite auch mit langen Bällen immer wieder schnelle Angriffe ein. „Das müssen wir unterbinden“, erklärt der Trainer, der auch einige A-Jugendliche in Reihen der Gäste erwartet, die sich zuletzt für die Bezirksliga qualifiziert haben.

Derweil läuft es bei den Werner Frauen nicht ganz so gut. Durch die knappe Niederlage im Verfolgerduell mit Jahn Dellwig (19:20) sind die Schützlinge von Hansjoachim Nickolay bei nun 11:7 Punkten auf den vierten Platz abgerutscht. Damit ist der Kontakt zu den beiden führenden Teams, DJK Oespel-Kley und TVG Kaiserau II (je 14:2) zumindest vorerst abgerissen.

Personell ändert sich nicht viel gegenüber der Vorwoche. Katharina Schulz fehlt immer noch verletzt und auch Miriam Siebels wird am Sonntag ausfallen. Dafür ist die zuletzt krank fehlende Janina Schöpper wieder dabei. Obwohl die A-Jugend fast zeitgleich spielt, sollen einige Spielerinnen in der „Ersten“ aushelfen. - gu

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