TV-Frauen zum Schlusslicht, Männer vor „Kamener Wochen“

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Janina Schöpper (rechts) steht dem TV Werne wieder zur Verfügung.

WERNE - Kontrastprogramm für die Handball-Frauen des TV Werne in der Bezirksliga (4): Nach der 16:25-Heimniederlage gegen Tabellenführer DJK Oespel-Kley folgt nun der Auftritt beim Tabellenletzten SC Huckarde-Rahm. Für die Männer beginnen die Kamener Wochen...

Bezirksliga 4, Frauen: SC Huckarde-Rahm – TV Werne. Dass die aktuell viertplatzierten Schützlinge von Hansjoachim Nickolay am Sonntag (12.30 Uhr) in der Favoritenrolle auftreten werden, liegt auf der Hand. Dennoch warnt Nickolay wie jeder Trainer in seiner Situation: „Wir dürfen die aber nicht unterschätzen.“

Nicht zuletzt der jüngste Auftritt der Dortmunder beim HVE Villigst-Ergste löst beim Werner Trainer diesen Reflex aus: „Da haben sie 24 Tore geworfen. Normal bleiben die immer unter 20.“ Dass die Partie mit 27:24 an Villigst ging, ist für Nickolay Nebensache.

Personell sieht es wieder besser aus. Janina Schöpper ist wieder gesund und hat diese Woche ebenso trainiert wie Stefanie Goletz, die ebenfalls dabei ist. Fehlen wird die A-Jugendliche Jule Henning, die sich an einem ihrer großen Zehen verletzt hat.

Dass nach dem verlorenen Spitzenspiel der Rückstand zum Tabellenführer auf sechs Punkte angewachsen ist, sieht Nickolay wenig dramatisch: „Ein Aufstieg war von Anfang an nie ein Thema, weil wir einen Neuaufbau hatten. Niemand hat damit gerechnet, dass wir so gut dastehen.“

Allerdings sorgt er sich ein wenig darum, dass sich der Tabellenplatz jenseits von Gut und Böse negativ auf die Leistungen auswirken wird. „Wir müssen die Spannung halten und konzentriert bleiben. Wichtig ist, dass wir eine gute Rückrunde spielen“, sagt Nickolay, dessen Team nach dem Auftritt in Huckarde einen ganz großen Vorteil hat.

Dank des günstigen Spielplans und des getauschten Heimrechts mit Handball Hamm III in der Hindrunde stehen vier Heimspiele in Folge auf dem Programm; Im Februar gegen TVG Kaiserau II (8.), Handball Hamm III (21.) und Villigst/Schwerte (28.) sowie im März gegen den TuS Wellinghofen (8.). „Und in eigener Halle sind wir eigentlich eine Macht“, sagt Nickolay. für dessen Team das 16:25 gegen Oespel/Kley die erste Heimniederlage in dieser Spielzeit war.

Kreisliga Hellweg, Männer: TV Werne – TuS Westfalia Kamen. Zum Auftakt der Kamener Wochen empfangen die Werner am Sonntag (18 Uhr, Ballspielhalle) ein Team aus dem gesicherten Mittelfeld, bevor es zum zweitplatzierten VfL geht. Der sorgte für die bisher einzige Niederlage der Werner in eigener Halle. „Durch ein Tor in letzter Sekunde. Und auch beim TuS hätten wir das Hinspiel nicht verlieren müssen“, sagt TV-Trainer Bernd Hüttemann.

25:28 hieß es am Ende der Begegnung aus Werner Sicht, was sich natürlich nicht wiederholen soll, denn: „Unser Ziel bleibt immer noch der dritte Platz“, sagt Hüttemann und hat dabei den HC TuRa Bergkamen III im Blick, der aktuell noch vier Punkte Vorsprung hat. Spitzenreiter Oberaden II, bisher noch ohne Niederlage, und der VfL Kamen sind inzwischen an der Spitze außer Reichweite.

Für das Spiel am Sonntag stehen dem Werner Trainer neben Stefan Havers (Urlaub) auch Maik Bolduan (OP) und Keeper Martin Wulfert (privat verhindert) nicht zur Verfügung. Als Torhüter rückt Max Jücker nach, die Feldspielerpositionen werden nicht besetzt. „Die Lücken müssen die anderen füllen. Dann erhöhen sich ihre Spielanteile“, sagt Hüttemann.

Man kenne sich in- und auswendig, sagt der TV-Trainer – und weiß deshalb um die Stärken der Westfalia zum Beispiel in Eins-gegen-Eins-Situationen, beim Kreisläufer-Anspiel und beim schnellen Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff. Sein Gegenmittel: Positionsangriffe, die abwehr damit auseinanderziehen und den Weg über den Kreis suchen. Hüttemann: „Wir müssen einfach Geduld haben.“ - gu

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