Heiße Vorbereitung der TV-Handballerinnen beginnt – mit großem Umbruch

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Die Leistungsträgerin Linda Hillebrand hört beim Hanball-Bezirksligisten TV Werne auf.

WERNE - Die heiße Vorbereitung für die TV Werne Handballdamen hat begonnen. Das zweite Bezirksliga-Jahr seit dem Abstieg aus der Landesliga steht bevor.

Mit dem neuen Trainergespann, Hansjoachim Nickolay und Fabian Schwenk, aber auch mit vielen personellen Veränderungen im Kader will der TV im September wieder angreifen.

Seit Mitte Juni stehen die Handballerinnen wieder in der Halle und trainieren für die kommende Saison. Die kurzfristige Absage von Trainer Christian Uhlenbruch hat die Vorbereitung behindert. „Wir hängen so ungefähr drei Wochen hinterher, weil wir für den ersten Teil der Ferien keine Hallenzeiten bekommen konnten. Das kenne ich so gar nicht“, erklärt Nickolay die missgünstige Lage. Seit gut drei Wochen geben die TV-Frauen beim Fitnessboxen vollen Einsatz. Dass der Ball in der Hand fehlt, macht sich aber deutlich in den Testspielen bemerkbar. Vergangenes Wochenende kassierte Nickolays Team beim Bezirksligisten aus Neheim eine Niederlage.

Schwerpunkte liegen auf dem Tempospiel

Dennoch sieht der TV-Coach auch die Fortschritte seiner Mannschaft. „Wir legen den Schwerpunkt zurzeit auf das Tempospiel. Die Mädels setzen das schnelle Spiel immer besser um und sind auf einem guten Weg zu Beginn der Saison über 60 Minuten durchziehen zu können.“ In der kommenden Woche können dann auch wieder Abwehr und Angriff in der Halle trainiert werden, die bis zum Trainingslager Ende August Schwerpunktthema sein werden.

In der neuen Saison gibt es zudem viele personelle Veränderungen. Nachdem Linda Hillebrand ihren vorzeitigen Rücktritt bekannt gab, konnte Sarah Fushy als Verstärkung für die Außenpositionen dazu gewonnen werden. Katharina Nickolay stößt nach ihrem Kreuzbandriss voraussichtlich Mitte der Rückrunde wieder zur Mannschaft. Unklar bleibt jedoch der Einsatz von Laura Weidehoff, die mit Hüftproblemen zu kämpfen hat, sowie der von Sarah Stengl, die eine Ausbildung in Münster beginnt. So fehlen dem TV im schlechtesten Fall drei starke Rückraumkräfte.

„Die anderen Mädels müssen nun noch mehr Selbstvertrauen gewinnen und sich auch mal den Wurf aus dem Rückraum zutrauen. Wir wollen mindestens im Mittelfeld mitspielen, unter die ersten drei zu kommen, wird sehr schwer“, meint Nickolay. Der TV-Coach schätzt vor allem den ASC Dortmund und Wellinghofen als mögliche Favoriten ein, will sich aber von den Konstellationen und Neuzugängen der anderen Teams erst mal ein Bild machen.

„In den letzten paar Wochen der Vorbereitung werden wir noch einmal anziehen, damit wir für den Saisonstart fit sind und mithalten können“, so Nickolay abschließend. - mk

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