Schwere Auswärtsaufgaben für HC TuRa und Oberaden

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Pascal Terbeck erzielte im letzten Heimspiel des Jahres gegen Hohenlimburg (Spielszene) sechs Treffer. Seine Tore sind auch am Sonntag gefragt, wenn der HC TuRa sein schweres Auswärtsspiel in Herne bestreitet.

Bergkamen - Auswärts haben die beiden Bergkamener Klubs in der Handball-Verbandsliga (2) ihre letzten Aufgaben vor dem Jahreswechsel zu lösen.

Für den HC TuRa steht bei der „Spätschicht“ (Sonntag, 18 Uhr) in Herne Platz zwei auf dem Spiel, der SuS Oberaden kann sich zur gleichen Zeit in Senden bis auf einen Punkt an den vierten Platz heranspielen.

Westfalia Herne – HC TuRa Bergkamen. Zum Jahresabschluss geht es für den HC TuRa in die ungeliebte Sporthalle am Westring zur abstiegsbedrohten Westfalia. Die Anwurfzeit und das absolute Harzverbot gefallen den Bergkamenern gar nicht. „Aber wir nehmen es wie es kommt. Es wäre schon eine super Sache, wenn wir die erfolgreiche Hinrunde noch mit einem Sieg abschließen könnten“, sagt Spielertrainer Thomas Rycharski.

Der HC TuRa liegt nach wie vor auf Rang zwei und braucht einen Punkt, um diesen Tabellenplatz auch mit in die Weihnachtspause zu nehmen. Leicht wird’s nicht, denn für Rycharski besitzt der aktuelle Tabellenstand keine Aussagekraft: „Sieben von neun Punkten hat Herne zu Hause geholt. Da ist es egal, ob man als Erster oder Letzter hinfährt.“ Bisher nahm nur Spitzenreiter OSC Dortmund mit einem 32:27-Erfolg die Punkte mit.

Rycharski will vor allem eine disziplinierte Abwehrleistung seiner Mannen sehen. Aus dieser heraus sollen möglichst viele einfache Treffer erzielt werden, um technische Fehler zu minimieren.

Bei den Gastgebern traten in dieser Spielzeit vor allem Linksaußen Robin Hettrich (73 Saisontore), Kreisläufer Fabian Scheunemann (54) und Rückraum-Youngster Julian Ihnen (51) in den Vordergrund. Bei den Gästen sind zum Jahresabschluss keine Ausfälle zu beklagen.

ASV Senden – SuS Oberaden. In der Halle des Steversportparks treffen die „Cobras“ auf einen alten Bekannten. Mit dem ASV Senden wurden – vor dessen Aufstieg in die Oberliga – bereits einige Verbandsligaduelle ausgefochten. Zu jener Zeit hatten die Oberadener zumeist das Nachsehen – lediglich ein Unentschieden aus vier Spielen steht auf der Habenseite.

Ähnlich wie bei den Oberadenern ist bei den Sendenern der Stamm der Mannschaft über die Jahre hinweg zusammengeblieben. Hier sind in erster Linie der wurf- und spielstarke Rückraum um Toptorjäger Hendrik Kuhlmann, Dennis van Wesel und Alexander Nolte zu nennen. Noch stärker wurde der ASV durch Neuzugänge wie Kreisläufer Manuel Honerkamp. „In Senden ist es immer eine echte Herausforderung. Senden konnte sich schon in vielen Spielen auf seine individuelle Klasse verlassen, darauf sind wir vorbereitet“, sagt Trainer Ralf Weinberger.

Mit einem Sieg würde der SuS sein Punktekonto vor Jahresende ausgleichen und sich bis auf einen Punkt an den Tabellenvierten heranarbeiten. „Beides lohnenswerte Ziele“, sagt Weinberger. Einziger Ausfall ist weiterhin Pascal Stennei.

Von Mats-Yannick Roth

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