TuRa macht lange Reise, SuS spielt ohne Harz

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Gegen Spitzenreiter OSC Dortmund (Spielszene) kam der HC TuRa auch dank der Wucht von Kreisläufer Alex Baykan zum Sieg. Warum also nicht auch beim Tabellenzweiten in Siegen?

Bergkamen - Auf die Verbandsliga-Männer des HC TuRa Bergkamen wartet die längste Anreise der Saison. Sie müssen beim RSVE Siegen antreten. Stadtrivale SuS Oberaden muss derweil bei Westfalia Herne ran.

RSVE Siegen – TuRa Bergkamen. Vor dem laut Coach Thomas Rycharski „einfachsten Spiel der Saison“ steht der HC TuRa Bergkamen heute Abend (19.15 Uhr).

Aktuell rangieren die Siegerländer mit drei Minuspunkten auf dem zweiten Platz der Tabelle. TuRa Bergkamen selbst ist Dritter und kann mit einem Sieg ebenfalls an den Eiserfeldern vorbeiziehen. Wie schwer die Auswärtsspiele bei der Truppe von Spielertrainer Alen Sijaric aber sind, wissen die Bergkamener selbst am besten. In der vergangenen Saison setzte es eine klar 27:39-Pleite.

Mit Vorfreude auf die lange Fahrt

Druck spürt Spielertrainer Thomas Rycharski nicht, nimmt mit seinem Team sogar mit einer gewissen Vorfreude die lange Fahrt auf sich: „Wir haben gegen OSC Dortmund ja schon gezeigt, dass wir mithalten können,“ sagt Rycharski, dessen Team dem Tabellenführer im jüngsten Heimspiel die erste Saisonniederlage verpasst hatte.

Neben Simon Reininghaus droht auch Alexander Bicker weiter auszufallen. Der Linkshänder meldete sich nach seiner Handverletzung gegen OSC Dortmund noch nicht einsatzbereit. Rycharski stellt dennoch klar: „Wir mach da keine Kaffeefahrt raus!“ Dazu haben die TuRaner auch keinen Grund, immerhin ist es das Topspiel des Spieltages. Außerdem stellen Bergkamen und Siegen die bisher treffsichersten Angriffsreihen der Liga.

Weinberger weiß um Herner Heimstärke

Westfalia Herne – SuS Oberaden. Für das Team vom Römerberg steht am Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) die ungeliebte Reise zum HC Westfalia Herne an. In der haftmittelfreien Sporthalle Westring setzte es in der letzten Saison eine klare Niederlage. Diese wollen die „Cobras“ unbedingt ausbügeln, doch weiß SuS-Trainer Ralf Weinberger um die Heimstärke der Herner: „Das ist zu Hause meistens eine ganz andere Mannschaft. Hier können sie jeden Gegner schlagen, das haben sie schon häufig unter Beweis gestellt.“ Auch in der laufenden Saison ist die Westfalia in eigener Halle unbesiegt und knöpfte unter anderem auch Siegen einen Zähler ab.

Verlierer muss nach unten blicken

In der Tabelle rangieren die Herner punktgleich mit dem SuS Oberaden im Mittelfeld der Tabelle. Der Verlierer wird sich zunächst wieder mit den unteren Regionen der Liga auseinandersetzen müssen. Oberaden, das sich harzfrei auf die Partie vorbereitet hat, wurde zuletzt von personellen Problemen eingeholt: Im Rückraum wird Pascal Stennei wegen einer Muskelverletzung erst einmal ausfallen. Sein Bruder Bastian trug aus dem Spiel gegen Hohenlimburg ein gebrochenes Nasenbein und ein lädiertes Knie hervor – Einsatz fraglich. Wieder dabei ist hingegen Bastian Herold erstmals seit vier Spielen.

Bei den Hernern warnt SuS-Trainer Weinberger gleich vor mehreren Spielern. Im Rückraum seien Mittelmann Julian Ihnen und der langjährige spanische Erstligaspieler Tim Bauer auf Rückraum rechts die Aktivposten. Auch Linksaußen Robin Hettrich gilt als äußerst treffsicher und torgefährlich.

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