HC TuRa und „Cobras“ als Zünglein an der Waage

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Florian Warias wird beim HC TuRa die Reserve verstärken.

BERGKAMEN - Für die Bergkamener Klubs ist in der Handball-Verbandsliga die Saison gelaufen. Der SuS Oberaden spielt dennoch eine entscheidende Rolle. Seine letzten Gegner stecken allesamt im Ab- oder Aufstiegskampf. TuRa kann seinem Gastgeber in die Aufstiegssuppe spucken.

Verbandsliga 2, Männer: HSV Plettenberg/Werdohl – SuS Oberaden. Für Oberaden geht es um nichts mehr, für die letzten drei Gegner schon, weshalb Trainer Ralf Weinberger die Anspannung in seiner Truppe auch noch bis zum letzten Wochenende hoch halten will: „Das ist einfach eine Frage von sportlicher Fairness. Wir haben uns fest vorgenommen, in allen drei Spielen ein guter Gegner zu sein. Wir haben uns für das Spiel in Plettenberg entsprechend vorbereitet und wollen da was mitnehmen.“

Personell hat sich wenig getan beim SuS. Mittelmann Stephan Schichler kehrt zwar in den Kader zurück, dafür werden Keeper Marc Menge (krank) und Oldie Marcus Salzmann (verhindert) nicht spielen. Zudem fehlen mit Stratmann, Roth, Wix, Vogel und Stennei fünf Langzeit-Verletzte.

Für die Gastgeber geht es um das Überleben in der Verbandsliga. Zuletzt ist das Polster zum ersten Abstiegsplatz auf zwei Zähler geschmolzen. Aktuell sind die Sauerländer Drittletzte, was nur im Falle eines Nicht-Abstieges des VfL Gladbecks in der 3. Liga zum definitiven Klassenerhalt reichen würde. Plettenberg streitet sich noch mit Recklinghausen und Herne um den vorletzten Platz. Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr.

TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen. Für das Saisonfinale hat sich der HC TuRa, aktuell Fünfter, zwei Ziele gesetzt: Ungeschlagen die letzten drei Spiele überstehen und Platz vier in der Abschlusstabelle. Die härteste Prüfung, die Bergkamen zum Erreichen dieser Ziele bestehen muss, wartet heute Abend (19.30 Uhr). Ferndorfs Zweite ist Spitzenreiter und hat den Aufstieg in der eigenen Hand. Die Reserve könnte damit für eine perfekte Saison für den Verein sorgen, denn auch die erste Mannschaft steht zwei Ligen höher vor dem Meistertitel. TuRa-Trainer Thomas Rycharski zollte dem Gegner im Vorfeld Respekt. Vor allen Dingen der Rückraum mit Top-Torjäger Kai Ronge auf Halblinks und Spielmacher Benjamin Reh auf der Mittelposition seien sehr stark besetzt. Trotzdem sagt Rycharski: „Wir fahren da nicht einfach hin und liefern die Punkte ab. Es wird eine Mammutaufgabe, aber ich sehe es auch als schöne Aufgabe an.“ Fehlen werden wohl erneut Robin Webers, Florian Warias und Philipp Moog, die in der Zweiten aushelfen.

Der HC TuRa setzt einen Fanbus ein, der um 16.30 Uhr an der Friedrichsberghalle abfahren wird. Kosten pro Person: zehn Euro. - myr

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