Die Erfolgsspur: TuRa will sie, der SuS ist drin

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Spielertrainer Thomas Rycharski (Mitte) wird sich gegen Haltern auf dem Parkett zurückhalten.

Bergkamen -  Nach der ersten Saisonniederlage im Derby gegen Oberaden wollen die Verbandsliga-Handballer des HC TuRa Bergkamen am Samstagabend beim Tabellenvorletzten, HSG Haltern-Sythen, wieder in die Erfolgsspur zurück. Oberaden will den Schwung nutzen.

Die TuRa-Handballer haben mit der Rückkehr in die Erfolgsspur aber auch schon den kommenden Freitag im Blick, wenn der OSC Dortmund am Friedrichsberg gastieren wird. „Das wäre super. Dann hätten wir das Topspiel Zweiter gegen Erster“, sagt Spielertrainer Thomas Rycharski.

Den Blick auf das Wesentliche soll diese Aussicht aber nicht ablenken. „Erst einmal müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Denn Haltern gehört nicht da unten rein“, meint Rycharski. Zuletzt präsentierten sich die Gastgeber bei der 28:30-Niederlage in Westerholt durchaus positiv. Ihren einzigen Sieg holten sie am Römerberg beim 32:26 gegen Oberaden.

Für Rycharski und sein Team ergibt sich am Samstag ein Handicap. Die Stadt Haltern hat für die Halle im Schulzentrum seit Neuestem ein komplettes Harzverbot ausgesprochen. „Da werden uns wohl ein paar technische Fehler mehr passieren“, sagt der TuRa-Trainer und hofft, „dass wir mehr Tempo und mehr Leidenschaft in unser Spiel bringen.“

Die Niederlage im Derby hat für ihn keine weitere negative Auswirkung. Die Partie wurde aufgearbeitet, ansonsten, sagt Rycharski, „waren es auch nur zwei Punkte. Es ist nichts passiert. Wir sind voll im Plan.“

Er selbst wird am Samstag in Haltern – wenn überhaupt – nur im äußersten Notfall auflaufen. Die Verletzung aus dem Derby entpuppte sich als Bänderdehnung nebst Bluterguss. „Ich hab’s am Donnerstag mit einem Tape versucht, das Training aber nach 20 Minuten abgebrochen“, schildert Rycharski. Zumindest das Aufwärmprogramm will er beginnen und im Zweifelsfall auch sofort wieder abbrechen. Ansonsten fehlten Pascal Terbeck (Job) und Alex Baykan (Urlaub) unter der Woche beim Training, sind aber heute wieder dabei. Anwurf ist am Samstag, 19.30 Uhr, im Schulzentrum Holtwicker Straße.

Beim Stadtrivalen SuS Oberaden sind Trainer und Spieler nach dem Derbysieg natürlich guter Dinge. So soll aus auch heute (Samstag, 19.45 Uhr, am Römerberg) zu einem Erfolg über den Tabellenzwölften HSG Vest Recklinghausen kommen. Doch Trainer Ralf Weinberger warnt: „Das ist eine junge, gallige Truppe. Wenn man sich die Ergebnisse aus den letzten Wochen ansieht, dann stellt man fest, dass die HSG ihre Spiele meist nur knapp verloren hat. Die Mannschaft ist mit Vorsicht zu genießen.“ Personell fällt Bastian Herold (privat verhindert) weiter aus. Linkshänder Mats-Yannick Roth laboriert an einer Daumenverletzung und hat sich zudem einen Infekt eingehandelt. Ob er auflaufen kann, ist fraglich.J  gu

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