21:25 – Spitzenreiter Siegen zu abwehrstark für den HC TuRa

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Der Siegener Frieder Krause packt sich Pascal Terbeck, der sechs Tore erzielte.

Bergkamen - Der HC TuRa Bergkamen hat am Abend sein Heimspiel in der Verbandsliga (2) gegen Spitzenreiter RSVE Siegen mit 21:25 (11:12) verloren.

Damit verpasste es der Tabellenvierte, sich noch einmal ein wenig vom sehr breiten Mittelfeld abzusetzen.

Die Siegener und ihre 30 mitgereisten Fans werden auf der Rückfahrt die Sauerland-Linie gerockt haben. Denn parallel siegte auch der OSC Dortmund gegen Riemke 29:24, bleibt aber weiter einen Punkt hinter den Eiserfeldern.

Den Grundstein zum Sieg legten die Gäste vor allem nach dem Seitenwechsel mit ihrer bärenstarken Abwehr, wurden dabei in der Fortdauer des Spiels aber auch begünstigt von vielen technischen Fehlern im Angriffsspiel der Gastgeber. „Wir haben das Spiel vorne vergeigt. Über 25 Gegentore kann man nicht meckern“, meinte Spielertrainer Thomas Rycharski, dessen Team die Krause-Brüder Johannes (1 Tor) und Frieder (2) im Siegener Rückraum stark limitierten und auch deren Zusammenspiel mit Kreisläufer Grujicic (drei Tore, davon zwei Siebenmeter) eingrenzten.

In der ersten Halbzeit lief es gut für den HC TuRa. Die Gastgeber deckten vom Anpfiff an offensiv mit den vorgezogenen Kauer und Nowaczyk. Florian Schösse brachte die Bergkamener in Führung, und auch einen 2:5-Rückstand steckte die TuRa-Sieben weg. Unmittelbar nach der Siegener Auszeit brachte Pascal Terbeck die Rot-Schwarzen mit 9:8 wieder in Führung (20.).

Der Ein-Tore-Rückstand zur Pause war zu verkraften, doch in den ersten sechs Minuten nach dem Seitenwechsel setzte sich Siegen um vier Tore ab (12:16). „Wir kommen nicht gut aus der Halbzeit, haben das verschlafen“, meinte Thomas Rycharski. In der Folge hielten die Gäste diesen Vorsprung zunächst und bauten ihn schließlich auf sechs Tore e aus. Die Gastgeber fanden kein Mittel mehr gegen die Siegener Deckung, leisteten sich unter deren Druck viele Fehler. Spätestens mit dem 16:22 (45.) durch Jovanovic war eigentlich klar, dass TuRa die Partie nicht mehr drehen würde.

HC TuRa: Stork (1.-45.), Wagner (46.-60.) – Nowaczyk (7/5), Moog (1), Reininghaus, Terbeck (6), Rycharski, Baykan (2), Kauer (1), Bicker (1), Mork (1), Wiedau, Domanski, Schöße (2)

Spielfilm: 1:0, 2:5, 5:5, 9:8, 11:12 – 12:15, 13:17, 15:20, 16:22, 21:25

Bes. Vork: Rote Karte Baykan (TuRa) nach Foul an J. Krause (55.)

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