TuRa möchte den Derbysieg vergolden – Oberaden will Reaktion zeigen

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Damian Nowaczyk, hier im Derby, und der HC TuRa wollen heute nicht umsonst 120 Kilometer zum Spiel anreisen.

BERGKAMEN -  In der Handball-Verbandsliga möchte der HC TuRa Bergkamen möchte den Derbysieg vergolden – der SuS Oberaden will hingegen eine Reaktion zeigen.

Verbandsliga 2, Männer: RSVE Siegen Handball – HC TuRa Bergkamen. Sowohl der HC TuRa als auch sein Gastgeber (ehemals Eiserfeld) weisen nach drei Spieltagen 4:2 Punkte auf. Während die Bergkamener zuletzt aber den verdienten und umjubelten Derbysieg gegen Oberaden feierten, verlor der Meisterschaftsfavorit in Haltern mit 25:26.

Bergkamens Spielertrainer Thomas Rycharski erwartet für das Samstag-Gastspiel (19.45 Uhr) einen entsprechend motivierten Gegner, der sich keinen weiteren Ausrutscher leisten kann: „Siegen ist schon der Favorit in diesem Spiel. Das Gute für uns ist ja, dass wir da befreit aufspielen können“, sagt Rycharski. Oberstes Gebot für sein Team sei es, eine ähnliche Einstellung auf das Spielfeld bringt wie beim letzten Spiel gegen Oberaden, als Bergkamen vor allem im Kollektiv überzeugte: „Wenn wir so zusammenhalten und leidenschaftlich spielen, können wir gegen jeden Gegner in der Liga etwas holen. Außerdem wollen wir nicht 120 Kilometer nach Siegen fahren, um da einfach die Punkte abzuliefern.“

Wer genau für heute Abend im Bergkamener Kader stehen wird, ist ungewiss. So konnten während der Woche Florian Warias, Simon Reininghaus und Pascal Terbeck nicht mittrainieren; wenn überhaupt, dann werden Warias und Reininghaus nur angeschlagen mitwirken. Zudem fehlt weiterhin der verletzte Rechtsaußen Philipp Moog.

SuS Oberaden – HC Westfalia Herne. Der Oberadener Saisonstart verlief mit 4:2 Punkten recht passabel. Dennoch ist der letzte Eindruck der „Cobras“ natürlich ein negativer, denn bei der 23:31-Niederlage im Derby beim HC TuRa Bergkamen wurden letztlich all ihre Schwächen gnadenlos offengelegt.

Die Oberadener arbeiteten demnach in dieser Trainingswoche an ihrem Abwehrverhalten, am Zusammenspiel und am Torabschluss. Trainer Ralf Weinberger hofft gegen Herne auf eine angemessene Reaktion nach der Pleite im Stadtduell.

Er hat die erste Saisonniederlage gemeinsam mit seiner Truppe aufgearbeitet, will dann jetzt auch gerne einen Haken hinter die zurückliegende Begegnung machen: „Die Aufgabe Herne wird mit Sicherheit schon schwierig genug werden. Die spielen sehr temporeich nach vorne, sind außerdem im Rückraum mit sehr torgefährlichen Spielern besetzt“, sagt Weinberger über den Kontrahenten.

Herausragende Personalie bei der Westfalia ist Linkshänder Tim Bauer. Der 37-Jährige blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, spielte viele Jahre in der ersten spanischen Liga unter anderem in Valencia und Santander. Vor seiner Rückkehr zum Heimatverein HC Herne spielte er noch in der 2. Bundesliga in Düsseldorf.

Doch nicht nur auf ihn sollen sich die Augen der SuS-Defensive richten. Auch die Nebenmänner wie Robin Hettrich und Jerome Barth seien äußerst torgefährlich. Sie erzielten auch die meisten Treffer an den ersten beiden Herner Spieltagen. Die Gäste waren bislang übrigens einmal erfolgreich und einmal unterlegen. Dem 28:25-Auftaktsieg gegen TuS Hattingen folgte bekanntermaßen eine 29:31-Pleite beim HC TuRa Bergkamen.

Anwurf: Samstag, 19.45 Uhr, Römerberghalle - myr

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