HC TuRa zieht den Cobras vor 800 Zuschauern die Zähne

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Der HC TuRa Bergkamen bejubelt mit seinem Spielertrainer Thomas Rycahski (vorne) den Derbysieg gegen SuS Oberaden.

BERGKAMEN - Das erste Bergkamener Meisterschaftsderby zwischen dem HC TuRa und SuS Oberaden seit Januar 2008 (damals noch in der Oberliga) endete am Freitagabend mit einem überraschend deutlichen 31:23 (18:11)-Heimsieg für den gastgebenden Oberliga-Absteiger.

Der hat damit in der Bergkamener Friedrichsberghalle seinen zweiten Saisonsieg in Folge gefeiert. Für die Gäste war es die erste Niederlage im dritten Spiel.

„Wir haben den ‘Cobras’ die Zähne gezogen“, jubelte nach dem Schlusspfiff TuRas-Spielertrainer Thomas Rychaski, der mit seinem Team die schwarze Serie der Oberadener in den Ortsduellen verlängerte. In der vollen Friedrichsberghalle vor über 800 Zuschauern herrschte von Beginn an Gästehaut-Stimmung und eine tolle Atmosphäre. Hier feierten die Fans der Rot-Weißen, auf der anderen Seite feuerten die Anhänger der Grün-Weißen ihre Spieler an.

Der Beginn verlief noch ausgeglichen und die Gäste schafften nach sechs Minuten mit dem 4:2 ihre einzige Zwei-Tore-Führung. Doch die Gastgeber drehten schnell die Partie und holten sich damit Sicherheit. Über 7:5 und 10:7 bauten sie kontinuierlich den Vorsprung in der ersten Hälfte aus.

Während die Hausherren durch Pascal Terbeck oder Alexander Bicker, die zusammen relativ mühelos 13 Tore aus dem Rückraum erzielten und den indisponierten SuS-Keeper Stephan Vogel überwanden, leisteten sich die nervös wirkenden Cobras viele Fehlversuche und scheiterten zudem immer wieder am überragende Keeper Kevin Stork. Der lieferte mehr als zehn Glanzparaden ab und war ein Spieler des Abends.

Handball Derby: TuRa gegen SuS

Die TuRa-Abwehr stand zudem kompakt und ließ speziell die Außen der Gäste wie Roth und Heese zum Abschluss kommen – nur Tore fielen so kaum für Oberaden.

Und mit vielen Foulspielen in der Abwehr ermöglichten die Oberadener viele TuRa-Treffer durch Siebenmeter. Hier war Damian Nowaczyk ein sicherer Schütze.

Nach der Pause baute der Gastgeber den Sieben-Tore-Vorsprung sogar auf 23:14 aus (40.) – das war die Entscheidung. Und immer wenn sich Oberaden mühevoll einen Treffer erarbeitete, antwortete prompt TuRa nach einer schnellen Mitte mit einem eigenen Tor. TuRa war einfach variabler, flexibler, wacher und schneller.

HC TuRa: Stork (1.-60.) , Domansi (n.e.) – Nowaczyk (6/5), Reininghaus (1), Terbeck (7), Rycharski (1), Warias (3), Schröter (3/1), Webers (2), Kauer (1), Bicker (6), Fröhling, Domanski, Trost (1)

SuS Oberaden: Menge (27.-40.), Vogel (1.-27, 41.-60.) – Schumacher (1), Herold (2), Fehring, Stratmann, Roth (4), Wix, B. Stennei (7), Neureiter (2), Notthoff (1), Neese (2), Schichler, Pohl (4)

Torfolge: 2:4, 7:5, 10:7, 12:9, 14:9, 18:11 – 19:13, 23:14, 26:18, 26:20, 28:20, 30:21, 30:23 - fraz

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