29:29 – HC TuRa holt Remis in Herne

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Alexander Bicker und der HC TuRa holen einen Punkt in Herne.

Bergkamen - In der Handball-Verbandsliga verkürzte TuRa Bergkamen trotz des 29:29 in Herne den Abstand zum Spitzenreiter OSC Dortmund, Oberaden überrascht beim Tabellenvierten Senden.

Westfalia Herne – TuRa Bergkamen 29:29 (15:14). Der HC TuRa ist Tabellenführer OSC Dortmund ein kleines Stück näher gekommen. Nach der 25:26-Pleite des Spitzenreiters in Plettenberg kam der aktuell Zweite bei der abstiegsbedrohten Westfalia aber auch nicht über eine Punkteteilung hinaus.

„Aber in Herne ohne Harz zu spielen, das ist nicht schön. Man quält sich da so durch“, meinte Spielertrainer Thomas Rycharski, der wenig einverstanden war mit der Leistung der beiden Unparteiischen: „Für jedes Anfassen hast du eine Zeitstrafe gekriegt. Das war echt extrem. So kann man in Herne nicht gewinnen.“

Es war ein zähes Spiel. „Wir haben kein vernünftiges Tempo reingekriegt, waren viel zu schläfrig“, meinte Rycharski. Sein Team hielt die Anfangsphase ausgeglichen, bevor sich die Herner über 8:5 auf 11:7 absetzten. Bicker und Nowaczyk (2) glichen nach 10:13-Rückstand auf 13:13 aus, doch Sekunden vor der Pause verpasste Nowaczyk bei einem Siebenmeter die Chance zum 15:15.

Und auch nach dem Seitenwechsel kamen die Bergkamener nach dem 17:17-Ausgleich nicht zur Führung. Die Gastgeber führten im Schnitt mit zwei Toren. Erst in der 49. Minute brachte Florian Schoesse mit zwei Treffern in 25 Sekunden den HC TuRa erstmals in dieser Partie in Führung (26:24). Nun glich Herne zum 27:27 aus, doch Pascal Terbeck und Damian Nowaczyk sorgten mit ihren Toren zum 29:27 für eine gute Ausgangsposition für die letzten drei Minuten. TuRa aber legte nicht mehr nach, kassierte durch Marvin und Fabian Scheunemann noch die Treffer zum Ausgleich.

„Alles okay. Wir sind etwas näher an Dortmund heran. Und wenn mir einer vor der Saison gesagt hätte, ihr liegt Weihnachten auf Platz zwei, hätte ich das sofort unterschrieben“, zieht Rycharski Bilanz. Die Pause über die Feiertage ist nur kurz. Am 3. Januar beginnt wieder der Trainingsbetrieb, am 10. folgt das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten TuS Hattingen.

HC TuRa: Presch (1.-30.), Stork (31.-60.) – Nowaczyk (13/7), Moog (2), Reininghaus, Terbeck (6), Rycharski, Baykan, Kauer, Trost (2), Bicker (2), Wiedau, Schoesse (3)

Spielfilm: 1:0, 4:4, 8:5, 11:7, 13:10, 13:13, 15:14 –17:15, 17:17, 21:19, 24:24, 24:26, 27:27, 27:29, 29:29

ASV Senden – SuS Oberaden 24:27 (10:14). Der SuS Oberaden hat, wie angestrebt, sein Punktekonto ausgeglichen und darf nun beruhigt in die Weihnachtspause gehen.

Die Partie beim Tabellenvierten war spannend bis zum Schluss. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der SuS erstmals beim 5:2 etwas deutlicher ab. Senden versuchte, dem Spiel durch ein Team-Timeout eine Wende zu geben, doch vielmehr legte der SuS einen noch höheren Gang ein und zog bis auf 12:6 davon.

Dann aber blieben gut fünf Minuten weitere Treffer aus und so kam Senden wieder stärker auf. Die Hausherren kamen vier Minuten vor dem Abpfiff beim 22:22 erstmals wieder zum Ausgleich. Der SuS Oberaden behielt kühlen Kopf und legte durch Tim Fehring und Sebastian Pohl wieder zwei Treffer vor. Die sollten aufgrund einer tollen kämpferischen Mannschaftsleistung bis zum Schlusspfiff gehalten werden.

Trainer Ralf Weinberger: „Senden ist ja keine Laufkundschaft. Den Grundstein für den Erfolg haben wir durch eine gute Abwehrarbeit gelegt.“

SuS: Massat, Klepping – Köhler, Herold (6/1), Fehring (9/2), Pohl (2), Roth (2/1), Mork, Wix, B. Stennei (4), Schichler, Neureiter (4), Rossfeldt

Torfolge: 2:2, 2:6, 6:9, 6:12, 9:12, 10:14 – 11:15, 14:15, 16:16, 22:22, 22:25, 23:25, 23:26, 24:26, 24:27

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