Spitzenspiel für HC TuRa – Oberaden mit Personalsorgen

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Thomas Rycharski will mit seinem Team gegen Siegen Revanche für die 27:39-Hinspielpleite nehmen.

BERGKAMEN -  Die „fetten Wochen“ beim HC TuRa Bergkamen gehen weiter. Nach den Stadtderbys gegen die Oberadener „Erste“ in der Verbandsliga und gegen die SuS-Reserve im Kreispokal geht es nun in der Punkterunde in die Topspiele. Am Sonntag ist der Ligarivale SuS Oberaden ersatzgeschwächt in Herne gefordert.

Verbandsliga 2, Herren: HC TuRa Bergkamen – RSVE Siegen. Nacheinander trifft Bergkamen auf den Zweiten und Ersten des Tableaus. Der HC TuRa selbst rangiert derzeit auf dem vierten Platz, mit nach wie vor realistischen Chancen, noch den Oberliga-Aufstieg zu schaffen. Voraussetzung dafür ist allerdings mindestens ein Sieg aus den nächsten beiden Partien.

Vor allem für das Heimspiel gegen den RSVE Siegen am Samstag (19.15 Uhr, Friedrichsberg) hat sich die Truppe von Spielertrainer Thomas Rycharski einiges vorgenommen. Grund dafür ist die bittere Pleite in der Hinrunde, als die Bergkamener das einzige Mal in dieser Saison beim 27:39 ziemlich abgeschossen wurden.

Dieses Mal soll es anders werden, TuRa peilt einen Heimsieg gegen die seit sechs Spielen ungeschlagene Siegerland-Truppe an. Allerdings beklagten die TuRaner in dieser Woche zum ersten Mal größere personelle Probleme. Viele Spieler konnten – weil krank oder beruflich eingespannt – nicht trainieren. Thomas Rycharski hofft aber darauf, dass bis heute Abend möglichst alle Spieler wieder einigermaßen fit sind.

Die größten Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Robin Webers und Sebastian Fröhling. Dem Gegner zollt Rycharski derweil großen Respekt: „Siegen hat wirklich eine super Truppe zusammen, die jeden Fehler des Gegners gnadenlos bestrafen. Außerdem haben sie mit Gudmundsson einen klasse Torwart hinten drin stehen. Dennoch ist es unser Ziel in dieser Saison, gegen keine Mannschaft zweimal zu verlieren.“ Für die TuRaner spricht die dürftige Auswärtsbilanz des Gegners: Aus den letzten sechs Partien in fremder Halle holte Siegen nur 5:7 Punkte.

Westfalia Herne – SuS Oberaden. Zwei Wochen lang ruhte in der Verbandsliga der Ball, jetzt geht es für den SuS Oberaden am Sonntag (18 Uhr) mit einer kniffligen Auswärtsaufgabe weiter.

In der haftmittelfreien Sporthalle Westring holten die Herner acht ihrer bisherigen zehn Punkte. Ihre letzten vier Spiele haben sie allerdings verloren, so dass SuS-Coach Ralf Weinberger mit einem umso fokussierteren Gegner rechnet: „Die haben nichts mehr zu verschenken, denn sicher haben sie den Klassenerhalt noch nicht. Dass in Herne ein guter Ball gespielt wird, haben wir ja schon im Hinspiel gesehen.“

Da siegte Oberaden in eigener Halle 33:32. Ohnehin ist der schwache zwölfte Tabellenplatz der Herner ziemlich trügerisch. Viele Begegnungen wurden nur äußerst knapp verloren, viermal mit maximal zwei Toren Unterschied.

Auch die personelle Situation bereitet den Oberadenern Sorgen Die Langzeitverletzten – Roth, Wix, Vogel und Bastian Stennei – fehlen ohnehin, hinzu gesellt sich weiterhin der an der Schulter verletzte Linksaußen Alexander Neese. Krankheitsbedingt konnten mit Bastian Herold und Pascal Stennei zwei weitere wichtige Stützen im Oberadener Spiel nicht trainieren. Auch sie werden voraussichtlich in Herne nicht spielen können.

Trainer Weinberger übt sich einmal mehr in Durchhalteparolen: „Wir müssen das jetzt so hinnehmen, es lässt sich nun mal nicht ändern. Wir haben gegen TuRa gesehen, dass wir trotzdem noch ganz gut Handball spielen können: Das ist auch in Herne unser Ziel.“ - myr

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