HC TuRa will Druck auf Spitzenreiter hoch halten – Oberaden empfängt Schwergewicht

Bergkamen - Zum Rückrundenauftakt startet der Verbandsliga-Tabellenzweite HC TuRa Bergkamen am Sonntag (17.30 Uhr) beim abstiegsbedrohten Vorletzten. Ortsrivale SuS Oberaden bekommt es direkt mit einem Schwergewicht zu tun.

Verbandsliga 2, Männer: TuS Hattingen – HC TuRa Bergkamen. Dieser ist von der Papierform her eine lösbare Aufgabe, trotzdem warnt Spielertrainer Thomas Rycharski vor dem Kontrahenten.

„Man kann in dieser Liga keine Mannschaft auf die leichte Schulter nehmen. Wir wollen wieder zu unserem Spiel finden und diszipliniert auftreten, dann können wir da was reißen“, sagt Rycharski, der bereits am vergangenen Sonntag mit dem Team ins Training eingestiegen ist.

Wiedau trainiert nur eingeschränkt

Ein weiterer Erfolg wäre für die Bergkamener besonders wichtig, um den Druck auf Spitzenreiter OSC Dortmund weiter hoch halten zu können. Den TuRanern steht dabei wohl das gesammte Personal zur Verfügung. Lediglich Linkshänder Daniel Wiedau hat krankheitsbedingt nicht richtig trainiert.

Die Gastgeber stecken zum ersten Mal seit dem Verbandsligaaufstieg vor vier Jahren in größerer Abstiegsgefahr. Der Vorletzte legt weiterhin sehr viel Wert auf ein gutes Tempospiel und stellt auch eine der treffsichersten Angriffsreihen der Liga. Allerdings hat auch keine andere Mannschaft so viele Gegentore kassiert wie der TuS.

Besondere Stärken bei den Gastgebern liegen neben dem schnellen Umschaltspiel noch im spielfreudigen Rückraum. Allrounder Matthias Sinnemann und Halbspieler Jakob Jäger gehören hier zu den Aushängeschildern beim TuS. Auch die Achse Mittelmann/Kreisläufer mit Linus Großmann und Jannis Stecken bedarf der Aufmerksamkeit des Bergkamener Abwehrriegels.

„Wenn wir unseren Streifen spielen, werden wir zu Chancen kommen“, ist Rycharski sich sicher. Aktuell liegen die TuRaner nur zwei Punkte hinter dem Ersten aus Dortmund, der am Samstag beim Tabellenzehnten TuS Bommern antreten muss.

SuS Oberaden – RSVE Siegen. Vor heimischer Kulisse geht esam Samstagabend gegen den RSVE Siegen.

Die Gäste um Spielertrainer Alen Sijaric galten vor Saisonbeginn als Topfavorit auf die Meisterschaft. Mit gleich drei hochkarätigen Neuzugängen aus Serbien sorgte der letztjährige Vizemeister in den ersten Wochen dann auch für Furore. Das Engagement der höherklassig erfahrenen Südosteuropäer endete jedoch inmitten der Hinrunde.

Seitdem gaben die Siegerländer immer wieder überraschend Punkte ab, wie zum Beispiel bei der Niederlage in Bommern. Derzeit sind die Gelb-Blauen nur noch Dritte der Tabelle.

Der Respekt ist dennoch groß auf Oberadener Seite: „Wir haben im Hinspiel gesehen, wie schnell es gehen kann. Siegen gehört auf jeden Fall immer noch zu den besten Mannschaften in der Liga“, sagt SuS-Trainer Ralf Weinberger. Der Saisonauftakt im September endete in Siegen mit einer Zehn-Tore-Niederlage.

Die „Cobras“ haben aber gut trainiert und brennen auf eine Revanche. Fehlen werden weiterhin Pascal Stennei sowie in den nächsten Wochen auch Kreisläufer Benny Neureiter nach einer Operation. Ihm wurde eine Zyste entfernt, nun wird er wohl bis April fehlen.

Anwurf: Samstag, 19.45 Uhr, Römerberghalle – Von Mats-Yannick Roth

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