TuRa: Serie soll halten, Oberadens soll reißen

Sebastian Notthoff (Mitte) und der SuS Oberaden warten immer noch auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Gegen den HSC Haltern-Sythen soll es nun endlich klappen. -  Foto: Volkmer

BERGKAMEN - Der SuS Oberaden möchte gegen den HSC Haltern-Sythen endlich seine negative Bilanz aufpolieren. Endlich soll der Weinberger-Sieben der erste Sieg in 2015 gelingen. Der in Herne favorisierte Ortsrivale HC TuRa will seine Erfolgsserie am Sonntag in Herne fortsetzen.

Verbandsliga 2, Männer: HSC Haltern-Sythen – SuS Oberaden. Die Spiele zwischen dem HSC Haltern-Sythen und dem SuS Oberaden waren in den vergangenen Jahren immer ziemlich packend. Meistens verließen die Halterner die Spielfläche als Sieger, aber der SuS Oberaden entschied immerhin in der Hinrunde das Heimspiel knapp für sich.

Über einen engen Spielverlauf würde sich SuS-Coach Ralf Weinberger auch dieses Mal wieder freuen.

Oberaden hofft auf Ende des Negativlaufes

Seine „Cobras“ reisen bekanntlich personell gebeutelt zum HSC, trotzdem zeigten sich die SuS-Verantwortlichen motiviert: „Wir kennen den Gegner ja ganz gut. Wir wissen also genau, was auf uns zukommt. Der Kampf muss natürlich von Anfang an stimmen, sonst gibt es in Haltern nichts zu holen“, weiß Ralf Weinberger, der mit seiner Sieben nur allzu gerne etwas Zählbares mitbringen würde vom punktgleichen Tabellennachbarn.

Während Oberaden in diesem Jahr noch auf einen ersten Ligasieg wartet, hat Haltern-Sythen immerhin schon zwei Spiele für sich entscheiden können in 2015, nämlich gegen Westfalia Herne und Borussia Höchsten.

Ralf Weinberger warnt insbesondere vor der Rückraumriege des Gegners um Trainer-Sohn Alexander Mazur und Linkshänder Julian Schrief. Er verweist aber auch auf die gute Eingespieltheit im Team des Gegners. Fehlen werden den SuSlern wie gehabt die drei Knieverletzten Vogel, Roth und Wix.

Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle am Schulzentrum Haltern

HC Westfalia Herne – TuRa Bergkamen. Vom Tabellenstand her geht der HC TuRa als klarer Favorit ins Spiel gegen den HC Westfalia Herne. Während die seit sieben Spielen ungeschlagenen TuRaner in der Tabelle ganz oben anklopfen, geht es für den Aufsteiger nur um den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Einen Trumpf haben die Herner Gastgeber aber in der Hand: In der Sporthalle Westring herrscht Haftmittelverbot, was sie zu Hause zu einem ziemlich unbequemen Gegner macht.

Vier der fünf Saisonsiege holte die Westfalia zu Hause, das weiß auch Bergkamens Spielertrainer Thomas Rycharski: „In eigener Halle ist mit Herne immer zu rechnen. Ich selber habe seit der Jugend kein Spiel mehr ohne Harz gemacht. Wir haben ohne Harz trainiert, am Anfang sah das nicht wirklich gut aus bei uns im Training. Aber es nützt ja nichts, wir gehen das Spiel jetzt an und wollen das Beste draus machen.“ Absteiger Bergkamen, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter TuS Ferndorf II zurück, geht ohne Ausfall in das Auswärtsspiel.

Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Westring-Sporthalle - myr

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