TuRa-Offensive hungrig auf Oberadener „Cobras“

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Komplett gefüllte Tribünen gibt es bei den Meisterschaftsderbys zwischen dem HC TuRa Bergkamen und dem SuS Oberaden – zuletzt am 26. September 2014, als TuRa mit 31:23 gewann.

Bergkamen - Es ist und bleibt das größte Handballderby im Kreis Unna: Am Freitagabend ab 20.15 Uhr treffen in der Friedrichsbergsporthalle wieder einmal der HC TuRa Bergkamen und der SuS Oberaden im direkten Verbandsligaduell aufeinander.

Messen sich diese beiden Klubs in der Meisterschaft, weht immer auch ein bisschen Nostalgie durch die Halle. Große Zweitliga- und Oberliga-Zeiten erlebten TuRa und der SuS in gemeinsamen Duellen, von denen die Alteingesessenen noch heute schwärmen. In dieser Spielzeit treten die Teams wie schon in der Vorsaison in der Verbandsliga gegeneinander an, was die Begegnung aber nicht minder interessant werden lässt. Vor dem Duell sprach WA-Mitarbeiter Mats-Yannick Roth mit beiden Trainern.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie am Freitag in das Stadtderby?

Thomas Rycharski: Die Vorfreude ist bei uns natürlich sehr groß. Es ist eben für beide Mannschaften nicht alltäglich, vor hoffentlich voller Halle mit 800 bis 1000 Zuschauern zu spielen. Solche Spiele machen einfach Spaß und dafür steht man auch drei-, viermal in der Woche in der Halle.

Ralf Weinberger: Wer in diesem Spiel nicht motiviert ist, kann eigentlich wieder nach Hause gehen. Wir wissen, dass der Gegner bislang eine sehr gute Saison spielt und fahren daher mit dem nötigen Respekt zum HC TuRa. Hoffentlich wird die Halle voll und es gibt ein tolles Spiel. Dass sich beide Mannschaften etwas vorgenommen haben, ist ja klar.

Beim reinen Blick auf das Sportliche ist der HC TuRa Bergkamen als Favorit zu nennen. 8:0-Punkte für den HCT im Vergleich zu 2:6-Punkten für die „Cobras“ sprechen für sich. Wie sehen Sie es?

Weinberger: Den Satz mit dem Derby und den eigenen Gesetzen lasse ich jetzt hier mal weg. TuRa spielt bislang sehr gut und steht zu Recht da oben. Das muss man anerkennen. Ich sehe aber auch bei uns einen Aufwärtstrend. Schon in Dortmund haben wir ganz gut gespielt, gegen Westerholt dann endlich auch wieder gewonnen. Wir müssen einfach vorne das Tor treffen und unsere Chancen nutzen. Genug Möglichkeiten haben wir uns eigentlich in allen Begegnungen herausgespielt.

Rycharski: Man muss schon sagen, dass Oberaden ein sehr schwieriges Auftaktprogramm hatte. Da waren Spiele gegen die Aufstiegskandidaten Siegen-Eiserfeld und Dortmund bei. Für uns lief es bisher natürlich sehr gut. Nach vier Siegen ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft super und natürlich wollen wir auch das Derby gewinnen.

Wie sieht es personell bei Ihnen aus. Alle Mann an Bord?

Rycharski: Bei uns wird Philipp Moog verhindert fehlen. Dafür kehrt ist Alexander Baykan wiederdabei. Er hat schon letzte Woche mit dem Training angefangen und war dabei schmerzfrei.

Weinberger: Wir hatten zuletzt einige Angeschlagene im Training. Für Freitag werden es aber wohl alle hinbekommen. Bastian Herold wird verhindert fehlen.

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