TuRa und SuS bestreiten „Derby schlechthin“

Simon Reininghaus ist der letzte TuRaner, der auch schon 2007/08 die letzten Punktederbys spielte.

BERGKAMEN - Es ist nicht nur das Duell der zwei ranghöchsten Mannschaften im Kreis Unna. Es ist auch „das Derby schlechthin“ in den heimischen Handballgefilden.

Wenn der HC TuRa Bergkamen auf den SuS Oberaden trifft, ist echte, ist pure Handballleidenschaft garantiert. Die Verantwortlichen der Gastgeberseite rechnen wie so häufig mit einem vollen Haus.

Die Friedrichsbergsporthalle wird am Freitag ab 20.30 Uhr erstmals seit sieben Jahren wieder Austragungsort des Klassikers werden.

Dann treffen die Mannschaften vom HC TuRa und vom SuS erstmals seit der Saison 2007/2008 wieder in der Meisterschaft aufeinander. Damals gingen beide noch eine Ebene höher in der Oberliga an den Start. Die TuRaner setzten sich in beiden Spielen durch. 39:30 gewannen sie im September auswärts, im Januar setzte es ein 29:27 im Rückspiel.

Nur Reininghaus bei TuRa noch am Ball

Lediglich ein Akteur auf Seiten der Gastgeber lief damals wie am Freitag im TuRa-Dress auf: Simon Reininghaus war zwischenzeitlich zwar auch für die HSE Hamm, die HSG Schwerte-Westhofen und den HC Heeren aktiv, gilt aber als waschechter TuRaner. Auf Seiten der „Cobras“ sind es da schon einige mehr, die bereits Derbyerfahrung haben: Die Spieler Stefan Vogel, Stephan Schichler, Sebastian Pohl, Bastian Herold und Bastian Stennei wirkten damals in 2007 und 2008 bereits mit für die Oberadener. Interessant dabei: Alle fünf sind noch immer wichtige Stützen im SuS-Spiel: Beim Heimsieg gegen Haltern-Sythen am letzten Freitag standen sie allesamt in der Anfangssieben.

In den letzten Jahren trafen die beiden Vereine lediglich, dafür aber beständig, im Kreispokal aufeinander. Viermal hintereinander spielten sie im Halbfinale gegeneinander, viermal hieß der Sieger HC TuRa Bergkamen. Zweimal unterlag Oberaden dabei mit einer „Reisetruppe“ aus erster bis dritter Mannschaft, zweimal mit dem Landesliga- beziehungsweise Verbandsligakader. Die Resultate von 2011 bis 2014 aus Sicht des HC TuRa: 40:31, 36:18, 30:24 und 33:28.

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