TuRa-Männer verlieren knapp – Frauen gegen Steinhagen

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Robin Webers (11) und der HC TuRa wollen heute den jüngsten Sieg in Westerholt mit einem Heimerfolg über Hattingen „vergolden“.

BERGKAMEN – Der HC TuRa Bergkamen verlor am Freitagabend gegen den TuS Hattingen im Mittelfeldduell in der Handball-Verbandsliga. Die TuRa-Frauen treffen auf Kellerkind Steinhagen und erwarten einen unbequemen Gegner.

Verbandsliga (2) Männer: HC TuRa Bergkamen - Tus Hattingen. 32:33 (17:16). Eine äußerst bittere Heimniederlage setzte es für den HC TuRa Bergkamen gestern Abend gegen den TuS Hattingen. Obwohl sie im zweiten Durchgang fast permanent führten, hieß es am Ende 32:33.

Beiden Mannschaften war von Beginn an der klare Wille anzumerken, in dieser Partie risikoreich auf Sieg spielen zu wollen. Das Tempo war ziemlich hoch, wobei Bergkamen eindeutig mehr Tore aus der ersten Welle gelangen. Sie profitierten von vielen technischen Fehlern der Gäste im aufgebauten Angriff. Nach 0:2-Rückstand zu Beginn drehte der HC TuRa unter anderem mit diesem Mittel den Spielstand zur eigenen 6:3-Führung. Der TuS Hattingen zog dann allerdings erfolgreich sein bekanntes Umschaltspiel auf und kam innerhalb von zwei Minuten zum 7:6.

Das offene Visier behielten beide Teams r bei. Die Gäste deckten hinten wie von Bergkamens Spielertrainer Thomas Rycharski gemutmaßt mit einer 4:2-Formation.

„Wir hatten immer drei gute Aktionen, dann folgten aber auch wieder drei schlechte. Wie schon in der ganzen Saison waren wir einfach zu unkonstant“, meinte tuRas Co-Trainer Carsten Schröder.

Trotzdem war die 17:16-Halbzeitführung verdient für die Gastgeber. TuRa führte bis zur letzten Spielminute – teilweise mit bis zu vier Treffern. Der TuS Hattingen kämpfte aber vorbildlich weiter und schaffte den Ausgleich (30:30, 56.). Zwei Rycharski-Tore reichten bis zum Ende nicht mehr, 30 Sekunden vor Schluss schafften die Gäste durch Sinnemann die finale Punktlandung zum 33:32.

HC TuRa: Domanski (1.-60.), Schröder (bei einem 7m) – Nowaczyk (6/1), Moog (4), Reininghaus, Rycharski (9), Warias, Webers, Kauer (1), Bicker (4), Fröhling (1), Trost (3)

Torfolge: 0:2, 6:3, 6:7, 11:9, 17:16 – 26:22, 28:24, 30:30, 32:31, 32:33 - myr

Oberliga (Westfalen) Frauen: HC TuRa Bergkamen – SpVg Steinhagen. Der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller, der auf TuRa-Trainer Ingo Wagner und sein Team wartet. Gerade wenn es auf das Ende der Saison zugeht, keine leichte Aufgabe, wie Wagner immer wieder betont. „Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die über sechzig Minuten kämpfen wird. Das wird sehr unbequem für uns.“

Er weiß, dass die Steinhagener mit einer offensiven Dekung spielen, die für seine Mädels viel Laufarbeit ohne Ball bedeutet, um sich dennoch die Abschlüsse zu erarbeiten. Gleichzeitig verfüge Steinhagen über einen gut besetzten Rückraum. „An einem guten Tag kann diese Mannschaft jeden schlagen“, sagt Wagner und bezieht seine Mannschaft durchaus mit ein.

„Aber wir spielen zu Hause, deswegen wollen wir die zwei Punkte natürlich behalten“, verspricht der TuRa-Coach trotz aller Warnungen einen konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft.

Konzentriert Platz vier festigen

Platz vier sei weiter fest im Visier, auch wenn ein unbequemer Gegner warte. Im Hinspiel gewann TuRa in Steinhagen mit 32:27, aber diese zwei Punkte waren hart erarbeitet. „Wir müssen über sechzig Minuten voll konzentriert sein und auch unsere offensiven Konzepte müssen passen, damit wir erfolgreich sind“, stellt Wagner klar.

Nicht mit dabei ist definitiv auch Janine Pawelz, die sich im Hinspiel das Kreuzband riss. Dazu fehlen auch weiterhin Romina Jackenkroll, Anika Kneller, Christin Lembcke, hinter Luisa Pischel steht noch ein Fragezeichen.

Anwurf: Samstag 19.15 Uhr, Friedrichsberghalle -  lel

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