TuRa setzt Serie fort, Oberaden steckt in einer Krise

Sebastian Notthoff (Mitte) und der SuS Oberaden warten immer noch auf den ersten Sieg im neuen Jahr. -  Foto: Volkmer

BERGKAMEN - Der SuS Oberaden setzt seine Negativserie fort, der HC TuRa eine Woche vor dem Derby seine Siegesserie. So fällt die Wochenend-Bilanz der beiden Bergkamener Verbandsligisten aus.

Verbandsliga 2, Männer: HSC Haltern-Sythen – SuS Oberaden 36:27 (16:16). Der SuS Oberaden hat sein Auswärtsspiel beim Tabellennachbar HSC Haltern-Sythen klar verloren. Der Start in das Spiel begann verheißungsvoll, denn ständig lag der SuS mit ein bis zwei Treffern in Front. Im Angriff klappte das Zusammenspiel von Mittelmann Schichler und Kreisläufer Herold ordentlich, auch die Halbspieler Pohl und Stennei markierten wichtige Treffer.

Es zeichnete sich aber immer mehr ab, wer an diesem Abend das Spiel entscheiden würde. Es war Halterns Rückraumspieler Kai Westphal, der es auf eine starke Trefferquote brachte und 15 Tore erzielte. Der Halblinke kam für den eigentlichen Shooter der Halterner, Alexander Mazur, auf die Platte, der aufgrund von muskulären Problemen früh ausgewechselt wurde.

Oberaden hielt die Partie bis kurz nach der Pause ausgeglichen. Dann setzte es immer mehr technischer Fehler im Angriff und Zeitstrafen in der Defensive, welche vom Gegner konsequent ausgenutzt wurden. Tor um Tor baute Haltern den Vorsprung aus und siegte am Ende verdient.

Für den SuS bedeutete das die dritte Niederlage im vierten Spiel des neuen Jahres. Coach Ralf Weinberger war entsprechend unzufrieden: „Hinterher haben wir einfach zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Die Niederlage schmerzt.“

SuS: Menge (1.-60.), Caspari (n.e.) – Schumacher, Herold (8/3), Fehring (5), Stratmann, P. Stennei, Pohl (6), B. Stennei (5), Schichler (1), Neureiter (2), Neese, Notthoff

HC Westfalia Herne – TuRa Bergkamen 29:24 (15: 14). Mit dem weiteren 34:29-Auswärtssieg (14:15) am Abend beim Aufsteiger Westfalia baute der HC TuRa Bergkamen am Sonntagabend seine Erfolgsserie weiter aus und liegt in der Tabelle weiter in Lauerstellung zu Tabellenführer TuS Ferndorf II und ist gewappnet für das Derby am kommenden Freitag in Oberaden.

Fast schon wie von Spielertrainer Thomas Rycharski vorausgesagt starteten die Bergkamener sehr holprig in das Spiel. Grund dafür war neben einigen Nachlässigkeiten in der Hintermannschaft das haftmittelfreie Spielgerät, welches den Gästen einige Probleme bereitete. „Herne hat das ausgenutzt und uns von acht, neun Metern werfen lassen. Wir hatten am Anfang viel zu viele Fehlwürfe aus der zweiten Reihe, die Bälle kamen einfach nicht platziert genug“, berichtete Rycharski von den ersten gut 20 Minuten, in denen seine Mannschaft noch hinten gelegen hatte. Kurz vor der Pause rettete der HC Westfalia Herne noch eine knappe Führung in die Kabine, so dass beim 15:14 die Seiten getauscht wurden.

Nach der Halbzeitpause gelang es den Gästen immer besser, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Im Angriff hielten sich die TuRa-Akteure, die nicht so gut ins Spiel gekommen waren, mit den eigenen Abschlüssen zurück und bedienten vielmehr ihre Nebenleute erfolgreich. Es spielten sich vor allem Rückraumschütze Pascal Terbeck sowie Kreisläufer Tom Trost in den Vordergrund und steuerten wichtige Tore bei.

Herne ließ gleich mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt, so dass der HC TuRa folgerichtig auf sieben Tore davon zog. In der Schlussphase öffneten die Herner ihre Abwehrreihe und verteidigten mit hohem Risiko offensiv stehend. Es gelangen noch einige Ballgewinne, doch TuRas Sieg war nie mehr in Gefahr.. „ Es ist für uns natürlich schön, dass wir unsere kleine Serie weiter ausbauen konnten. Wir freuen uns jetzt auf das Derby am Freitag und werden uns gut vorbereiten“, so Spielertrainer Rycharski nach Abpfiff.

TuRa: Domanski (1.-38.), Stork (38.-60.) - Nowaczyk (5/2), Terbeck (9), Fröhling, Webers (1), Bicker (3), Kauer, Moog (1), Warias (2), Reininghaus, Trost (8), Rycharski (5)

Spielfilm: 6:4, 10:10, 15:14 - 19:20, 22:28, 29:34 -  myr

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