33:30 gegen HC TuRa – Oberaden feiert Derbysieg

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Die Sängerknaben Benny Neureiter, Bastian Herold und der überragende Sebastian Pohl feiern den Oberadener Derbysieg gegen den HC TuRa.

BERGKAMEN - Der SuS Oberaden hat am Freitagabend das Bergkamener Derby in der Handball-Verbandsliga vor gut 700 Zuschauern gegen den HC TuRa durchaus überraschend mit 33:30 (14:15) gewonnen.

„Wir haben heute als Mannschaft überzeugt und zusammen gewonnen. Im Angriff haben wir die richtigen Lösungen gefunden und hinten in den wichtigen Phasen ebenfalls gut gestanden.“, freute sich SuS-Trainer Ralf Weinberger.

„Glückwunsch an Oberaden, sie haben als Mannschaft toll gekämpft. Uns ärgert diese Niederlage natürlich, insgesamt haben wir zu viele Tore zugelassen und vorne nicht den nötigen Druck aufbauen können.“, sagte TuRa-Spielertrainer Thomas Rycharski.

Das Derby begann mit einem Moment des Innehaltens. Beide Mannschaften sowie die Zuschauer in der Römerbergsporthalle gedachten dem kürzlich verstorbenen SuS-Urgestein Dietmar Melis mit einer Schweigeminute.

Als der Ball lief, ging es schlagartig zur Sache. Die Begegnung war direkt feurig, Tom Trost erzielte vom Kreis das 1:0 für Bergkamen. Die arg dezimierte Oberadener Mannschaft brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Sie kam dann über eine geordnete Defensive besser hinein in die Begegnung und hielt bis zur 15. Minute den Spielstand ausgeglichen. Erneut gute Defensivaktionen der „Cobras“ zogen weitere Ballgewinne nach sich, sodass es nach 19 Minuten durch ein Pohl-Tor 12:8 für den SuS stand.

TuRa kam noch vor dem Wechsel zielstrebig zurück. Spielertrainer Thomas Rycharski spielte nun selbst auf der Mitte und brachte Ruhe ins Angriffsspiel der TuRaner. Nach einigen Zeitstrafen auf beiden Seiten stellte Bergkamen vor dem Pausenpfiff erst den 14:14-Ausgleich und kurz danach die Führung durch Nowaczyk her.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie 30 Minuten offen und spannend. Oberaden schaffte es aber besser, im Angriff eine Ausgeglichenheit auf den Positionen herzustellen. Bei Bergkamen hingegen konzentrierte sich das Offensivspiel fast ausschließlich auf Rycharski und Rückraumspieler Terbeck. Letzterer wartete allerdings mit einer formidablen Quote auf. Auf beiden Seiten setzte es viele Zeitstrafen – insgesamt waren es am Ende 21. Der SuS nahm dem Kampf in der Schlussviertelstunde besser an. Herausragende Akteure im Angriff wurden die Halbspieler Pohl und Pascal Stennei, die sich in den Zweikämpfen aufrieben. Über 21:19, 25:21 und 30:27 lag Oberaden permanent in Front, so dass der Sieg am Ende durch den letzten Treffern von Sebastian Notthoff verdient besiegelt wurde.

SuS Oberaden: Menge (1.-60.), Caspari (ein 7m) – Schumacher (2), Herold (4/1), Fehring (5/1), Stratmann, P. Stennei (6), Pohl (9), Koehler (1), Schichler (2), Neureiter (2), Notthoff (2)

TuRa Bergkamen: Stork, Domanski - Nowaczyk (7), Terbeck (11/4), Fröhling, Webers (1), Bicker, Kauer, Moog (1), Warias (4), Reininghaus, Tros (1), Ryarski (2) - myr

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