HC TuRa: Spiel um den dritten Platz und Pokal-Halbfinale

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Seinen letzten Sieg feierte der HC TuRa am 11. Dezember mit 36:32 im Heimspiel gegen Hohenlimburg (Szene mit Florian Schösse). Es folgten ein Unentschieden gegen Herne und drei Niederlagen gegen Hattingen, Plettenberg/Werdohl und Bommern.

Bergkamen - Als einzige Partie des Wochenendes in der Handball-Verbandsliga (2) steht am Samstagabend das Nachholspiel zwischen dem HC TuRa Bergkamen und dem ASV Senden auf dem Programm (19.15 Uhr, Friedrichsberg), einen Tag späte folgt die Pokalaufgabe beim VfL Kamen.

Verbandsliga 2: HC TuRa Bergkamen – ASV Senden. Für die Gastgeber geht es darum nach einer Delle in der Formkurve mit zuletzt vier Spielen ohne Sieg den dritten Tabellenplatz zu festigen – und mit dem ASV einen Verfolger auf Distanz zu halten.

Die Gäste sind derzeit in einer sehr guten Verfassung und reisen mit der Empfehlung von zuletzt zwei Siegen an – unter anderem gegen den Tabellenzweiten OSC Dortmund. 1:7 Punkte lautet hingegen die magere Bilanz der Gastgeber aus den vergangenen vier Punktspielen. „In den letzten Wochen war nie alles schlecht. Aber wir hatten immer wieder Phasen von 15 oder 20 Minuten dabei, in denen es nicht so lief. Und das reicht in dieser Verbandsliga nicht“, meint Spielertrainer Thomas Rycharski. Der Rückstand auf Tabellenführer RSVE Siegen beträgt mittlerweile sechs Punkte, er soll heute zumindest auf vier verkürzt werden.

Unter der Woche meldeten sich die Feldspieler alle zeitig fit. Lediglich die Keeper Kevin Stork und Jannik Presch mussten in dieser Woche mit dem Training aussetzen, werden aber heute im Kader stehen.

Mit Blick auf Senden warnt Rycharski vor dem torgefährlichen Rückraum. Hendrik Kuhlmann auf Halblinks zählt mit 85 Saisontoren zu den treffsichersten Spielern der Liga, auch die Nebenmänner Dennis van Wesel und Alexander Nolte sind in Erinnerung geblieben. Das Hinspiel im September endete mit 27:24 für TuRa.

Hellweg-Pokal, Halbfinale: VfL Kamen – TuRa Bergkamen. Kreisliga-Tabellenführer empfängt Verbandsliga-Dritten – eigentlich sind die Rollen klar verteilt. Doch die Bergkamener hadern mit dem Terminkalender, denn das Derby findet keine 22 Stunden nach dem Punktspiel gegen Senden statt. „Wir werden kein Risiko eingehen. Ich weiß noch nicht, wie der Kader genau aussehen wird. Vielleicht stößt der ein oder andere aus der zweiten Mannschaft dazu“, sagt Spielertrainer Thomas Rycharski. In seinen Überlegungen spielt auch schon das Stadtderby am Freitag in der Verbandsliga gegen Oberaden eine Rolle. So darf sich der Gastgeber durchaus Hoffnungen auf einen engen Verlauf machen. Einziger Ausfall beim VfL ist Niklas Kuropka (verletzt). Anwurf: Sonntag, 17 Uhr, Koppelteich

Von Mats-Yannick Roth

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