Tobias Schüttpelz: U19-Bundesliga nur noch als Minimalchance

Tobias Schüttpelz (17) aus der A-Jugend des ASV Senden gegen die JSG HLZ Ahlen.

WERNE - Beim Qualifikationsturnier in eigener Halle wurden die A-Junioren des ASV Senden mit dem Neuzugang Tobias Schüttpelz vom TV Werne

Zweiter hinter den punktgleichen Ahlenern. Das direkte Duell endete 16:16 – in der Schlusssekunde vergab der ASV einen Siebenmeter. Die Sendener müssen jetzt nachsitzen und dabei auf drei Stammkräfte verzichten.

Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses verpassten die A-Jugendhandballer des ASV Senden die nächste Runde in der Qualifikation zur U19-Bundesliga. Beim Dreierturnier am Sonntag in eigener Halle belegte der ASV den zweiten Platz hinter dem punktgleichen Sieger JSG HLZ Ahlen. Dritter wurde der punktlose TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. Die Ahlener haben somit die nächste Quali-Stufe erklommen, die Sendener müssen am kommenden Wochenende nachsitzen – und das unter erschwerten Bedingungen.

Zum Auftakt gewann Ahlen gegen Bielefeld mit 26:14, dann trennten sich Ahlen und Senden mit 16:16. Der 28:20-Sieg der Sendener zum Abschluss gegen Bielefeld reichte nicht. Eine Partie lief über zwei Mal 20 Minuten. ASV-Trainer Giedrius Cerniauskas war zufrieden: „Ich kann nur meinen Hut vor unserer Mannschaft ziehen. Gegen einen so starken Rückraum wie den Ahlener nur 16 Tore zu kassieren, macht mich stolz.“

Auch gegen Bielefeld zeigten die Gastgeber eine überzeugende Vorstellung, mit mehr als acht Toren führten sie aber zu keinem Zeitpunkt. Das war zu wenig. Schüttpelz erhielt dabei in beiden Partien im Rückraum viel Einsatzzeit.

Die Sendener A-Jugend bekommt eine weitere Chance bei einem Turnier am nächsten Samstag und Sonntag mit sechs Mannschaften. Den Sieg gegen Bielefeld nehmen sie schon mit. Weitere Gegner sind TV Emsdetten, DJK Oespel-Kley, TuS Ferndorf und JSG Hattingen-Welper. Nur der Erste kommt weiter, die anderen fünf Teams spielen in der Oberliga. „Unsere Chancen sind nicht groß“, sagt Cerniauskas. Der Grund: Mit Jan-Niklas van de Pol, Lukas Rosenthal und Florian Mothes fehlen drei Spieler aus der ersten Sieben. - red

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