Handball: TVW-Männer vor wichtigem Duell

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Fabian Brocke und die Handball-Männer können einen wichtigen Schritt zur Vize-Meisterschaft machen.

Werne - Es kann der entscheidende Schritt in Richtung Vize-Meisterschaft sein: Die Kreisliga-Handballer des TV Werne treffen auf den Dritten Ahlener SG III. Die Frauen wollen Ligaprimus HVE Villigst-Ergste ein wenig ärgern.

Kreisliga Hellweg, Männer: Ahlener SG III - TV Werne. Es sollte ein Spitzenspiel sein, am Ende aber war der 44:16-Erfolg gegen Hamm IV für den Tabellenzweiten TV Werne am vergangenen Spieltag eher ein Trainingsspiel unter Realbedingungen – zu überlegen gestalteten die Akteure von TV-Trainer Ingo Nagel die Partie.

Da dürfte die Aufgabe bei der Dritten der Ahlener SG ungleich schwieriger ausfallen. „Es sind danach noch vier Spiele, wenn wir in Ahlen gewinnen, sind wir sechs Punkte vor denen – deshalb ist das schon so eine Art Matchball für uns“, schätzt Trainer Ingo Nagel die aktuelle Situation ein und fügt hinzu, „auch wenn wir dort nicht gewinnen, bricht für uns die Welt nicht zusammen.“

Nagel erwartet einen Gastgeber, der alles daran setzen wird, die beiden Punkte in Ahlen zu behalten. „Das wird sicher eins der schwersten Spiele der Saison, schließlich ist es wohl die letzte Chance für Ahlen, wenn sie noch eine Chance auf den zweiten Platz haben wollen“, sagt Nagel vor dem Duell mit dem hartnäckigsten Verfolger. Gelingt Werne ein Sieg, ist der Aufstieg hinter dem VfL Kamen in die Bezirksliga zum Greifen nahe.

Anwurf: Samstag, 16 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle

Bezirksliga 4, Frauen: TV Werne – HVE Villigst-Ergste. 18 Siege in 18 Spielen – das ist die Bilanz, mit der die Gäste bereits am vergangenen Spieltag in die Landesliga aufgestiegen sind. Daher wird das Team von Trainerin Anja Brinkmann am Sonntag voller Selbstvertrauen in die Partie gehen.

Nach der ärgerlichen Niederlage bei der ÖSG Viktoria Dortmund (20:21) sind die Frauen des TV dagegen gefordert, wenn sie den zweiten Platz vom ASC Dortmund zurück erobern wollen.

Im Hinspiel hatten die Werner mit 17:18 verloren, die favorisierten Schwerter dabei am Rande einer Niederlage. „Da haben wir 58 Minuten lang das Spiel bestimmt und es dann leider doch noch aus der Hand gegeben“, erinnert sich Trainer Hansjoachim Nickolay.

Der Coach, dem am Sonntag der komplette Kader zur Verfügung steht, sieht sein Team nicht chancenlos: „Dafür muss allerdings auch alles passen. Vielleicht haben wir dann ja auch mal das nötige Glück.“

Besonderes Augenmerk soll sein Team auf die Außenspielerinnen Charline Daum und Daphne Rost sowie auf Spielmacherin Steffi Kathol werfen. Rost und Kathol kennt Nickolay aus seiner Zeit in Schwerte noch bestens, denn: „Die haben bei mir Handball spielen gelernt.“

Am Sonntag aber wird das immer noch gute Verhältnis zu den Spielerinnen ruhen – zumindest für 60 Minuten.

Anwurf: Sonntag, 16 Uhr Linderthalle J chv

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