HC TuRa verspricht kämpferisches „Feuerwerk“

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Im Hinspiel kassierte der HC TuRa, hier mit Robin Webers, eine klare Niederlage gegen die Ahlener SG.

BERGKAMEN - Im Abstiegskampf helfen dem HC TuRa Bergkamen eigentlich nur noch Siege. Am Freitag muss die Sieben von Trainer Ingo Wagner einen dicken Brocken aus dem Weg räumen. Denn der Tabellenzweite Ahlener SG gastiert am Friedrichsberg.

Oberliga (Männer): HC TuRa Bergkamen – Ahlener SG. Nachdem der HC TuRa das direkte Kellerduell beim SV Teutonia Riemke vor gut zwei Wochen mit 38:31 für sich entschied, wurde erstmals in 2014 die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten der Oberliga an die Teutonen abgegeben.

Seitdem nutzten die Bergkamener die spielfreie Zeit vor allem zur Rekonvaleszenz. Mit breiter Brust und vollem Kader geht es am Freitagabend in das nächste Spiel im Kampf um den Ligaverbleib, in dem der HC TuRa sich in eine verbesserte Ausgangslage gebracht hat durch die 5:3- Punkte in den letzten vier Spielen. Der Ligazweite aus Ahlen hat bei drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Soester TV nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft.

Dementsprechend sieht Bergkamens Trainer Ingo Wagner seine Truppe zwar in der Rolle des Außenseiters, verspricht aber zumindest kämpferisch und läuferisch ein „Feuerwerk“ von seiner Mannschaft: „Es darf mit uns gerechnet werden: Ahlen steht natürlich zurecht da oben, sie haben sehr viele abgezockte Spieler in ihren Reihen. Das sieht man schon alleine daran, wie sie ihre Spiele zum Beispiel gegen Volmetal oder Senden gewonnen haben.“ Wagner hofft auf eine ähnlich couragierte Vorstellung wie im letzten Auswärtsspiel jetzt auch für das drittletzte Heimspiel der Saison.

In der Friedrichsbergsporthalle gewannen die Bergkamener in dieser Saison erst einmal. TuRas Trainer weiß, wenn es noch was werden soll mit dem Klassenerhalt, müssen bis zum Saisonende Mitte Mai noch mindestens zwei Siege zu Hause folgen. Gleichzeitig nimmt er etwas Ballast von seiner Mannschaft: „Ahlen hat sicher genauso Druck wie wir, die dürfen sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. Unsere letzten Auftritte waren ganz ordentlich, wir gehen absolut gestärkt in das Spiel.“

Wagner will außerdem eine Partie mit Revanche-Charakter von seinen Schützlingen sehen, immerhin boten sie im Hinspiel zumindest in der zweiten Halbzeit eine der schlechtesten Leistungen überhaupt in dieser Saison (21:33).

Pünktlich zu den finalen Spielen in dieser Saison ist der Kader wieder komplett beisammen.

Anwurf: Freitag, 20 Uhr, Friedrichsberghalle - myr

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