TuRa-Männer dürfen wieder auf Ligaerhalt hoffen

Thomas Rycharski war einer der Besten beim HC TuRa in Bielefeld.

BERGKAMEN - Neue Hoffnungen schöpft der HC TuRa Bergkamen im Abstiegskampf in der Oberliga.

Oberliga (Westfalen): TuS Bielefeld/Jöllenbeck – HC TuRa Bergkamen 31:36 (13:18). Beim Auswärtsspiel in Bielefeld riefen die Bergkamener kämpferisch eine tadellose Leistung ab, welche nach 60 Spielminuten verdientermaßen den vierten Saisonsieg einbrachte.

Von Beginn an lagen die TuRaner vorne gegen die favorisierten Ostwestfalen, was an einem sehr guten Zusammenspiel des Trios Rycharski, Weßeling und Warias lag. Gerade die beiden erstgenannten spielten im Rückraum auf Halblinks und Rückraum Mitte sehr variabel und zeigten neben ihrer Torgefahr auch Vorbereiterqualitäten für Florian Warias am Kreis. Bielefeld versuchte mit verschiedenen Abwehrformationen dagegen zu halten.

„Darauf waren wir aber ganz gut vorbereitet, sodass wir eigentlich immer die richtige Antwort hatten“, berichtete HCT-Trainer Ingo Wagner. Auch der Rückschlag, dass sich mit Mats Wiedemann nach etwas mehr als zehn Minuten ein wichtiger Aktivposten beim HC TuRa am Oberschenkel verletzte und nur noch sehr sporadisch mitwirken konnte, irritierte die Gäste nicht allzu lange. Seine Position auf Halbrechts bekleidete fortan Simon Reininghaus.

Die einzige Schwächephase erlaubte sich der Tabellenletzte kurz nach der Pause. TuS-Keeper Bierbaum parierte in dieser Phase einige Male die TuRaner Würfe, sodass Bielefeld beim 21:22 der Anschluss gelang. Doch auf die individuellen Stärken von Thomas Rycharski und Tobias Weßeling war auch jetzt wieder Verlass, sodass schnell der alte Vorsprung wieder hergestellt war. In der Schlussphase öffnete Bielefeld die Deckung und ging damit ein hohes Risiko. Die Wagner-Sieben, die sich am Ende wie auch in den vorangegangenen Minuten immer wieder bei Keeper Kevin Stork nach zahlreichen Paraden bedanken konnte, brachte es aber souverän herunter und nahm verdientermaßen zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf mit.

„Es war wirklich eine gute Leistung heute von uns, so muss es jetzt natürlich weiter laufen in den nächsten Spielen. Wir wollen unbedingt noch Punkte sammeln und werden dann am Ende sehen, ob es noch reichen kann für den Klassenerhalt“, so ein kämpferischer TuRa-Coach Ingo Wagner, dessen Mannschaft sich noch längst nicht mit dem Abstieg abgefunden hat. Der Rückstand wurde immerhin um einen Zähler auf vier Punkte reduziert.

HC TuRa: Stork (1.-60.), Schröder (bei zwei 7m) – Nowaczyk (4/3), Moog, Reininghaus (1), Rycharski (12/1), Warias (8), Weßeling (8), Kauer, Krohne (2), Fröhling, Wiedemann (2/1)

Torfolge: 2:5, 3:7, 5:9, 8:12, 10:15, 13:18 – 17:19, 21:22, 22:26, 24:28, 26:31

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