TuRa empfängt Spitzenreiter – Verfolgerduell der Frauen

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TuRas Verbandsliga-Männer wollen sich auf den nächsten großen Freitagabend nach dem Derbysieg gegen Oberaden in der eigenen Halle einschwören und den Tabellenführer stürzen.

BERGKAMEN - Nach zwei spielfreien Wochenenden kehrt der Verbandsligist HC TuRa Bergkamen am Freitag mit einem Heimspiel zurück aus der Herbstpause. Gegner ist dabei erneut ein echtes Schwergewicht der Liga; denn mit dem OSC Dortmund stellt sich der aktuelle Tabellenführer am Friedrichsberg vor. Am Samstag bestreiten die Frauen ein Verfolgerduell in der Oberliga.

Verbandsliga 2, Männer: HC TuRa Bergkamen – OSC Dortmund. Die Gäste aus Dortmund haben einen lupenreinen Saisonstart hingelegt und als einzige Mannschaft in der gesamten Liga alle vier Spiele gewinnen können.

Besonderes Highlight dabei war sicherlich das 36:28 gegen den HSC Haltern-Sythen am vergangenen Spieltag vor drei Wochen, als dem Mitfavoriten vor eigenem Publikum klar die Grenzen aufgezeigt wurden. Der Spitzenreiter bestach in den ersten Partien durch eine große mannschaftliche Geschlossenheit.

Gastgeber sehen sich als Außenseiter

Angeführt von den spielstarken Mittelleuten Sebastian Kreft und Philipp Schürmann kommt der OSC bislang über alle Angriffspositionen verteilt zu Torerfolgen, außerdem stellt er gemeinsam mit dem TuS Ferndorf II die bisher sicherste Abwehrreihe, gemessen an den durchschnittlichen Gegentoren.

Auf Seiten der Gastgeber ist wohl spätestens nach dem 27:39 beim RSVE Siegen Handball deutlich geworden, wo die Grenzen des Oberliga-Absteigers TuRa in dieser Saison liegen dürften. Da der OSC Dortmund ein ähnliches Kaliber wie die Siegerländer darstellt, wähnt sich der HC TuRa erneut in der Rolle des Außenseiters.

Trotzdem formuliert Spielertrainer Thomas Rycharski durchaus forsche Ziele für Freitagabend: „Wir haben bislang zu Hause kein Spiel verloren und wollen das natürlich so beibehalten. Dortmund hat noch keinen Punkt abgegeben, auch das sollte noch mal ein guter Anreiz für uns sein.“ Wichtig sei nach Aussage Rycharskis, die Quote an technischen Fehlern zu minimieren. Die Bergkamener nutzten die Pause, um einige Blessuren und kleinere Verletzungen auszukurieren.

Nicht rechtzeitig werden wohl Tim Schroeter und Florian Warias fit, die mit Ellenbogen- beziehungsweise Fußproblemen auszufallen drohen.

Anwurf: Freitag, 20.30 Uhr, Friedrichsberghalle - myr

Oberliga (Westfalen), Frauen: HC TuRa Bergkamen – TV Schwitten. Ein Spitzenspiel wartet am Samstag auf die TuRa-Frauen in heimischer Halle.

Denn beide Teams gehören mit jeweils 6:2-Punkten zum breiten Verfolgerfeld, in dem fünf Teams exakt diese Punkteausbeute haben und damit hinter dem verlustpunktfreien Spitzenreiter Everswinkel und dem Tabellenzweiten Drolshagen liegen (7:1).

„Das ist eine schöne Konsteallation, die wir uns hart erarbeite haben“, blickt TuRa-Trainer Ingo Wagner durchaus mit Stolz auf die positive Entwicklung, die sein Team genommen hat.

Trotz des guten Starts beider Mannschaften sieht Wagner seine Sieben als „kleinen Außenseiter“. Denn der TV Schwitten habe sich im Sommer noch einmal in der Kaderbreite verstärkt und „sich auf die Fahne geschrieben, oben mitzuspielen“.

Nun ist es aber nicht so, dass die Gastgeberinnen eine Demutsrolle einnehmen müssen. „Wir gehen mit breiter Brust und erhobenen Hauptes in das Spiel. Wir wollen unsere Euphorie nutzen und dann sehen, was möglich ist“, erklärt Wagner.

In der Vorsaison siegte die Bergkamenerinnen durch ein Tor in letzter Sekunde von Anika Kneller, nachdem das Hinspiel deutlich verloren wurde.

Um wieder erfolgreich zu sein, müssen die Rot-Weißen den guten Gegenstoß des Vorortvereins aus Menden unterbinden sowie den starken Rückraum und die gute linke Seite unter Kontrolle halten. Fraglich ist der Einsatz von Michelle Oberstadt wegen einer Grippe. Deutlich schlechter sehen die Einsatzchancen von Sandra Wagner wegen ihrer Bänderverletzung aus.

Dazu kommt der Ausfall der Langzeitverletzten Anika Kneller und Christin Lembcke.

Anwurf: Samstag, 17 Uhr, Friedrichsberghalle - fraz

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