Schwächelnder HC TuRa empfängt Spitzenreiter – Oberliga-Frauen favorisiert

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Der HC TuRa – hier mit Kreisläufer Alex Baykan – muss sich steigern, um gegen den Spitzenreiter mithalten zu können.

Bergkamen -  Eine größere Herausforderung gibt es momentan nicht in der Verbandsliga 2: Der HC TuRa Bergkamen tritt am Freitagabend ab 20.15 Uhr gegen den noch verlustpunktfreien Tabellenführer OSC Dortmund an. TuRas Oberliga-Frauen spielen am Samstag ebenfalls daheim – und sind favorisiert.

Verbandsliga 2, Männer: HC TuRa Bergkamen – OSC Dortmund. Die Dortmunder haben bisher all ihre sechs Meisterschaftsspiele gewonnen. Besonders herausragend dabei war immer wieder das Defensivspiel des OSC: Bei der Hälfte der Spiele kassierte er nämlich nicht mehr als 20 Gegentreffer. So reicht den Dortmundern der mit 163 Toren nur zehntbeste Angriff der Liga aus, um von ganz oben in der Tabelle zu grüßen.

Rycharski lobt den Gast für Eingespieltheit

TuRa Bergkamens Trainer Thomas Rycharski zollt der bisherigen Saisonleistung des Spitzenreiters Respekt: „Wenn man nach sechs Spielen noch ohne Verlustpunkt oben steht, hat man schon vieles richtig gemacht. Und Dortmund hat ja auch schon einige direkte Konkurrenten weg, das ist schon eine tolle Bilanz.“ Der TuRaner Spielertrainer schätzt vor allen Dingen die Eingespieltheit beim Gegner sowie die sicher stehende 3:2:1-Abwehrformation als besonders schlagende Argumente ein.

Trotz der jüngsten zwei Niederlagen daheim im Derby gegen Oberaden (26:32) und beim Kellerkind HSC Haltern-Sythen (25:32) peilen die Bergkamener dennoch einen Heimsieg und damit die erste Saisonpleite der Dortmunder an, um den Kontakt zum Spitzenreiter zu halten: „Ich erwarte wieder mehr Kampf und Leidenschaft in unserem Spiel. Teilweise ist es in den letzten Wochen zu einfach gegen uns gewesen. Wir wollen wieder an die Leistungen aus den ersten Wochen anknüpfen.“

Beim Versuch, dem Ligaprimus die ersten Punkte abzuknöpfen, werden dem HC TuRa alle Spieler zur Verfügung stehen, Rycharski kann somit aus dem Vollen schöpfen.

Anwurf: Freitag, 20.15 Uhr, Friedrichsberghalle

Oberliga (Westfalen), Frauen: HC TuRa Bergkamen – TuS Bielefeld/Jöllenbeck. Die klare Niederlage im Spitzenspiel in Ibbenbüren (21:29) ist aufgearbeitet, nun wartet am Samstagabend ein Heimspiel gegen den Drittletzten. „Das ist ein unangenehmer Gegner und eigentlich eine gute Oberliga-Mannschaft, die unrecht da unten steht“, glaubt TuRa-Trainer Ingo Wagner.

Aber irgendetwas läuft in dieser nicht rund bei den Bielefelderinnen, die in der Vorsaison im Mittelfeld lagen und damals im Heimspiel gegen den HC TuRa gewannen.

Und der 26:25-Heimerfolg im Kellerduell gegen den Königsborner SV war der erste Saisonsieg im achten Spiel für den TuS. Mit minus 70 hat das Team aus Ostwestfalen die mit Abstand schlechteste Torbilanz der Liga. „Sie werden aber mit Selbstvertrauen anreisen“, vermutet Wagner. Zwar ist sein eigenes Team nach der zweiten Saisonniederlage auf dem siebten Platz in der breiten Spitzengruppe zurückgefallen. Dennoch strebt der Trainer einen Heimsieg an, um den Platz im Verfolgerfeld von Spitzenreiter HSV Minden-Nord zu halten: „Wir haben die Niederlage aufgearbeitet. Wir müssen speziell unsere Chancenverwertung verbessern“, weiß Wagner. Fehlen werden Anika Kneller (Trainingsrückstand), Christin Lembcke (krank), Sandra Wagner (Kreuzbandriss) und Urlauberin Luisa Pischel.

Anwurf: Samstag, 19.15 Uhr, Friedrichsberghalle

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