Oberligist HC TuRa steigert sich nach der Pause beim 27:27 gegen Ahlen – TuRa-Frauen siegen ungefährdet

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Der gut aufgelegte TuRa-Kreisläufer Jan Brosch kommt in dieser Szene frei vor dem Ahlener Tor zum Abschluss und erzielt eines seiner vier Tore.

BERGKAMEN -  Zwei unterschiedliche Halbzeiten wurde den Zuschauern beim Oberliga-Duell zwischen dem HC TuRa Bergkamen und der Ahlener SG geboten, die in ihrer Summe zu einem gerechten Remis führten. Nach 60 Spielminuten stand es 27:27 (15:20).

Und ein starker Zwischenspurt ab Mitte der ersten Hälfte bis zur Pausensirene reichte den Verbandsliga-Frauen des HC TuRa, um beim Kellerkind TB Burgsteinfurt zu einem ungefährdeten Erfolg zu kommen.

Oberliga (Westfalen), Männer: HC TuRa Bergkamen – Ahlener SG 27:27 (15:20). Der HC TuRa Bergkamen kam nur schwerfällig ins Spiel und lag in der ersten Halbzeit nur bis zum 3:2 in Führung.

Von da an setzte sich der Tabellendritte aus Ahlen vor allem dank einer effektiven Torausbeute der Rückraumspieler mit einigen Toren ab. Die Bergkamener Defensivleistung stimmte im Kollektiv überhaupt nicht, immer wieder wurden von den Gästen einfache Tore ohne großartige Gegenwehr erzielt.

Keeper Matthias Massat bekam im ersten Durchgang ebenfalls nicht besonders viel zustande, lediglich drei Bälle wurden bis zur Pause von den TuRa-Schlussleuten pariert. Ahlen traf bis zur Pausensirene bereits 20 Mal, es drohte der derzeit zweitschlechtesten Abwehr der Liga erneut ein bitterer Abend.

Doch nach dem Seitenwechsel zeigte sich Bergkamen stark verbessert in Bezug aufKonsequenz im Abwehrverhalten und auch in Sachen Laufbereitschaft und Disziplin.

Keeper Stamatis Papaioannou erwies sich zudem als großer Rückhalt für seine Mannschaft, er entschärfte nach dem Seitenwechsel 13 Ahlener Torwürfe.

Die Abwehrmitte um Jan Brosch, Simon Reininghaus und Tobias Weßeling kam ebenfalls zu einigen Ballgewinnen und der Ahlener SG fiel nicht mehr allzu viel ein bei eigenem Ballbesitz.

Und in den eigenen Angriffen durften sich die Rot-Weißen erneut auf die Treffsicherheit von Thomas Rycharski und Tobias Weßeling verlassen, die in den entscheidenden Situationen viele wichtige Tore erzielten. Zwei Minuten vor dem Ende führte Bergkamen sogar mit 26:24, der sechste Saisonsieg schien gut möglich. Doch die beiden letzten Angriffe endeten für die Hausherren mit Ballverlusten, sodass Ahlen doch noch ausgleichen und zumindest einen Zähler mitnahm.

„Wir konnten endlich einmal wieder einen Big-Point einfahren. So eine Leistung gibt Selbstvertrauen, die zweite Halbzeit war wirklich stark. Ahlen wirft mit diesem Rückraum wohl ganz selten nur sieben Tore in einer Halbzeit“, zeigte sich TuRa-Trainer Jörg Rode mit dem Resultat zufrieden. Er war demnach vor allem vom zweiten Durchgang angetan von der Leistung seiner Truppe.

HC TuRa: Massat (1.-25.), Papaioannou (25.-60.) – Reininghaus, Rycharski (10/5), Fehring, Weßeling (8), Webers (1), Weber, Cromm (1), Brosch (4), Krohne (3), Schreiber, Moog, Kauer

Torfolge: 3:2, 7:10, 13:16, 15:20 – 18:22, 22:22, 26:24, 27:27

Verbandsliga 1, Frauen: TB Burgsteinfurt – HC TuRa Bergkamen 23:31 (8:15). Ein starker Zwischenspurt ab Mitte der ersten Hälfte bis zur Pausensirene reichte den Gästen, um beim Kellerkind zu einem ungefährdeten Erfolg zu kommen.

Denn die Anfangsphase war komplett ausgeglichen und die Münsterländerinnen hielten bis zum 8:8 mit. „Doch dann haben wir auf die Tube gedrückt“, sagte TuRa-Trainer Ingo Wagner zu der Tempo-Verschärfung, die dafür führte, dass sein Team sieben Tore in Folge warf und mit 15:8 beim Seitenwechsel vorne lag. Grundlage für den Zwischenspurt war die offensivere Deckung, eine höhere Konzentration und nach den Ballgewinnen ein schnelleres Umschalten bei der ersten und zweiten Welle.

Nach der Pause verwaltete der Gast den Vorsprung, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten. Dazu wechselte der Coach kräftig durch, so dass sich die Tore auf fast alle Spielerinnen verteilten. „Das war insgesamt okay“, sagte TuR-Trainer Ingo Wagner, der seinem Team eine geschlossen gute Mannschaftsleistung bescheinigte. Weiter geht es am Samstag ab 17 Uhr deheim gegen Wettringen.

HC TuRa: Waschke (1.-50.), Momberg (51.-60.) – Busch (7), Umbescheidt (3), Kneller (2), Wagner (5/3), Quardon (3), Jackenkroll (3), Dunker (3), Wedding (2), Gembe, Kuropka (1), Stecker

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