TuRa-Frauen diszipliniert zum Sieg und heute im Pokalderby

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Laura Thielmann.

BERGKAMEN - Mit einem disziplinierten Auftritt über die gesamten 60 Minuten sorgten die TuRa-Frauen für Partytsimmung im Fanbus auf der Rückfahrt. „Die Mädels haben sich heute an die Dinge gehalten, die wir abgesprochen haben und so gewinnt man dann auch gegen eine starke Verler Mannschaft“, lobte Trainer Ingo Wagner den Auftritt seines Teams. Bereits am Dienstagabend steht die nächste Aufgabe im Kreispokal-Halbfinale an...

Oberliga (Westfalen) Frauen: TV Verl – HC TuRa Bergkamen 20:29 (10:13). Dadurch, dass die TuRa-Frauen schon im ersten Durchgang durch eine gute Deckungsarbeit den starken Rückraum der Gastgeberinnen gut im Griff hatten, verschafften sie sich zwischenzeitlich Luft für Tempogegenstöße und erarbeiteten sich so bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch wer damit schon eine Vorentscheidung erwartet hatte, wurde im zweiten Durchgang eines Besseren belehrt. Die Verlerinnen gaben sich noch nicht geschlagen und kämpfte sich bis zu einem Unentschieden in der 35. Minute heran.

Doch darauf folgte der Knackpunkt der Partie. Denn danach blieben die Gastgeberinnen zwölf Minuten lang ohne Torerfolg – der starken TuRa-Defensive sei Dank. Michelle Oberstadt hatte die starke Linkshänderin des TV Verl gut im Griff, außerdem blockte die Bergkamener Defensive einige Würfe der Gastgeber. Durch ihren engen Defensivverbund machten sie auch Torhüterin Andrea Waschke das Leben einfacher, weil sie weniger direkte Würfe auf ihr Tor bekam.

Auf der anderen Seite wussten die TuRa-Frauen auf jede Deckungsvariante des TV eine Antwort und störten sich auch nicht daran, dass Laura Thielmann über 30 Minuten in Manndeckung genommen wurde. Außerdem waren sie geduldig in den Abschlüssen und nahmen sich nicht überhastet die Würfe.

„Wir haben heute viel besser die Dinge umgesetzt als in den letzten Wochen. Ich habe immer wieder gesagt, dass man aus Niederlagen auch lernt und das haben die Mädels offensichtlich auch getan“, zog ein zufriedener Coach eine positive Bilanz.

HC TuRa: Waschke (1.-60.), Schäfer (7m) – Wagner (12/11), Pronobis (4), Krogull (3), Holz (3), Thielmann (2), Stecker (2), Püschel (1), Mende-Kamps (1), Schulze-Frieling (1), Lembcke, Oberstadt, Duncker

Kreispokal, Halbfinale (Frauen): TuRa Bergkamen – Königsborner SV. In der vergangenen Saison trafen die beiden ranghöchsten Teams des Kreises erst im Finale aufeinander. Da setzte sich der KSV mit 35:28 durch. Nun kommt es bereits heute (20.15 Uhr, Friedrichsberg) in der Vorschlussrunde zum Kräftemessen.

Dabei haben aktuell die Gastgeberinnen die Favoritenrolle inne. TuRa führt in der Oberliga das Verfolgerfeld als Tabellenvierter mit 19:13 Punkten an. Mit dem KSV (11:21-Punkte) und Rang zehn beginnt dagegen die gefährdete Region. Auch das erste Punkteduell dieser Spielzeit entschied Bergkamen mit 20:15 für sich.

„Wir müssen das Rückraumspiel der Königsbornerinnen ähnlich wie im Meisterschaftsspiel in den Griff bekommen, dann haben wir eine gute Chance, das Endspiel zu erreichen“, sagt TuRa-Trainer Ingo Wagner, der den Fokus aber klar auf die Meisterschaft richtet. Der Finalgegner wird morgen ermittelt, wenn Landesligist Eintracht Dolberg den Verbandsligisten VfL Brambauer empfängt. - red

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