TuRa-Frauen haben Respekt vor dem Schlusslicht

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Svenja Dunker und die TuRa-Frauen müssen nach Greven reisen.

BERGKAMEN - Während die Personallage weiter angespannt ist bei den Handball-Frauen des HC TuRa Bergkamen, gab der Heimsieg gegen Bielefeld am vergangenen Wochenende weiteres Selbstvertrauen. Nun soll mit Schlusslicht SC Greven die nächste Hürde genommen werden.

„Mit der Personalsituation drei Punkte aus den zwei Heimspielen zu holen, das ist schon gut gelaufen für uns“, bestätigte auch Trainer Ingo Wagner den Eindruck, den sein Team hinterließ.

Doch mehr Respekt flößt ihm der Gegner vom Sonntag ein, auch wenn das beim Blick auf die Tabelle verwundert. Denn Greven bildet das Schlusslicht der Tabelle mit einer Bilanz von 2:26 Punkten. Doch Wagner ist gewarnt. Denn die Grevenerinnen gewannen überraschend in Bielefeld und verloren am vergangenen Wochenende nur knapp mit einem Punkt gegen Steinhagen, TuRa selbst gewann in der Hinrunde auch nur knapp mit drei Toren Vorsprung. „Die dürfen wir absolut nicht unterschätzen. An einem guten Tag können die uns sicherlich auch schlagen“, betont der TuRa-Coach.

Ein weiteres Indiz für die schlechte Bilanz der Gastgeber sei auch der Wasserschaden aus dem vergangenen Sommer in der Grevener Halle. Dadurch musste der SC in der Hinrunde alle Spiele auswärts austragen. „Wenn die ihre Heimspiele positiv gestalten, haben die auch noch eine Chance auf den Klassenerhalt“, ist sich Wagner sicher.

Doch allen Warnungen zum Trotz unterschätzt der Trainer natürlich auch nicht sein eigenes Team. „Wenn wir eine ähnlich konzentrierte Leistung abliefern wie in der zweiten Halbzeit gegen Bielefeld, dann ist da sicher etwas für uns zu holen“.

In personeller Hinsicht hat sich für die TuRa-Frauen nichts geändert. Mit Anika Kneller, Romina Jackenkroll und Christin Lembcke fehlen die Langzeitverletzten weiterhin. Dazu haben einige Spielerinnen noch mit Erkältungen zu kämpfen, das Abschlusstraining am Freitagabend sollte Aufschluss bringen.

Anwurf: Sonntag, 16 Uhr - lel

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