TuRa-Frauen starten mit Heimspiel in „bärenstarke Oberliga“

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Das Oberliga-Aufgebot des für die Saison 2015/16 (oben von links) mit Anika Kneller, Laura Thielmann, Silja Mende-Kamps, Romina Jackenkroll, Sandra Wagner, (Mitte von links) Vanessa Rohlf, Magdalena Pronobis, Aileen Stecker, Sophia Jaworski, Luisa Pischel, Janine Pawelz, Trainer Ingo Wagner, (unten von links) Lena Schulze-Frieling, Lena Holtsträter, Juliane Stehfest, Melissa Krogull und Christin Lembcke. Es fehlen Andrea Waschke und Phyllis Holz. HC TuRa

Bergkamen -  Fit gehen die Oberliga-Frauen des HC TuRa Bergkamen in ihre dritte Saison in Folge in das westfälische Oberhaus, glaubt man den Ausführungen von Trainer Ingo Wagner.

Das ist ist in diesem Jahr höchst anspruchsvoll, denn in der Oberliga treten 16 Teams an. „Wir müssen konzentriert und top-fit sein für die neue Spielzeit in einer bärenstarken Oberliga“, weiß Wagner. Der Coach, der die Mannschaft im Vorjahr trotz massiver Verletzungssorgen auf einen beachtlichen fünften Platz führte, „will so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Danach kann man dann weiterschauen“, nennt Wagner sein Saisonziel.

Den Auftakt macht sein Team am Samstag ab 19.15 Uhr in der Friedrichsberghalle mit einem Heimspiel gegen den Vorjahres-Dritten TV Schwitten. Den TV schätzt Wagner auch in diesem Jahr wieder stark ein. Dazu kommen die drei Drittliga-Absteiger TSV Hahlen, HSV Minden-Nord und ASC 09 Dortmund.

„Und da Menden-Lendringsen auf sein Aufstiegsrecht verzichtete, hat kein Verein die Liga nach oben verlassen.“ Auch Everswinkel traut der Coach eine gute Rolle zu.

Die soll sein Team auch spielen. „Dafür haben wir uns in die Breite deutlich verbessert“, ist der Coach mit den Neuzugängen zufrieden.

Das sind die drei im Rückraum einsetzbaren Spielerinnen Vanessa Rohlf (vom Königsborner SV), Sophia Jaworski und Lena Holtsträter (beide vom Verbandsligisten HSG Schwerte-Westhofen) und Torfrau Juliane Stehfest (von Handball Hamm). „Wir haben reichlich an Qualität gewonnen und sind flexilber geworden. Und auch menschlich passt es sehr gut bei uns“, hat Wagner in der Vorbereitung erkannt. 17 Spielerinnen hat er im Kader – die er auch braucht. „Denn zu den 30 Meisterschaftsspielen kommen auch noch die Partien im WHV- und Kreispokal“, rechnet der Coach vor.

Verletzt ist immer noch Magdalena Pronobis nach ihrem Kreuzbandriss. Dafür sind Janine Pawelz und Christin Lembcke von ihren langen Verletzungen genesen.

Natürlich hofft Wagner gegen Schwitten am Samstag auf einen Auftaktsieg und den damit verbundenen Rückenwind. „Im Vorjahr haben wir zweimal knapp gegen sie gewonnen. Das wollen wir auch diesmal wieder schaffen“, sagt der Coach.

Neben Pronobis fehlt am Samstag nur Urlauberin Anika Kneller, so dass der Trainer fast freie Auswahl. Ein lange Zeit nicht gekannter Luxus.

Anwurf: Samstag, 19.15 Uhr, Friedrichsberg.

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