Angriff ist TuRas Problemzone

Thomas Rycharski in Aktion.

PORTA WESTFALICA - „Mit so einer Fehlerquote kannst Du kein Oberligaspiel gewinnen“, war TuRa Bergkamens Trainer Ingo Wagner schwer enttäuscht von der Angriffsleistung seiner Mannen beim Abstiegsduell in Möllbergen.

Oberliga (Westfalen): TuS Möllbergen – HC TuRa Bergkamen 31:20 (12:8). Erneut ließen seine Spieler zu viele Großchancen aus, um in Porta Westfalica als Sieger infrage zu kommen. Bergkamens Betreuer notierten dieses Mal 21 Fehlwürfe und zehn technische Fehler.

Im ersten Durchgang lief es über weite Strecken zumindest in der Defensive und im Aufbau noch ganz gut für die Gäste. Spielerisch boten beide Mannschaften keine attraktive Begegnung, was bei der Tabellenkonstellation allerdings auch niemand erwartete – immerhin empfing der Oberligaelfte den Tabellenletzten.

Beim 8:7 für Möllbergen waren die Bergkamener nach 20 Minuten noch auf Tuchfühlung. Jedoch zeichnete sich schon hier ab, woran es wieder besonders haperte bei den Rot-Weißen: Freistehend vor dem gegnerischen Tor ließen die TuRaner ihre Möglichkeiten liegen, Möllbergens Keeper rettete zuhauf und avancierte zum Helden des heimischen Publikums. Möllbergen halfen dann noch zwei schnelle Treffer kurz vor der Pause weiter; sie gingen mit 12:8 in die Halbzeit.

Nach der Pause setzten sie sich ab der 40. Minute weiter ab. Vom 16:13 zogen sie innerhalb von fünf Minuten auf 20:14 davon. TuRa-Trainer Ingo Wagner versuchte es jetzt in der Defensive noch einmal mit einer Umstellung. Er bedachte zwei der Möllbergener Rückraumspieler mit einer Manndeckung, was sich aber nicht auszahlen sollte. Vielmehr nutzten die übrigen TuS-Akteure die entstandenen Lücken aus und setzten sich immer wieder im Eins-gegen-Eins durch.

In der Schlussphase brachen bei Bergkamen die Dämme; die Niederlage fiel mit elf Toren Unterschied noch sehr deutlich aus. „Wir haben es erst nicht schlecht gemacht, aber nutzen zu viele von unseren Chancen einfach nicht. Wir stehen uns da wieder selbst im Weg und geben so das Spiel immer weiter aus der Hand“, befand Trainer Ingo Wagner nach dem Spiel.

HC TuRa: Schröder (1.-35.), Stork – Nowaczyk (7), Mook, Reininghaus, Rycharski (3), Warias (3), Weßeling (2), Kauer, Brandt, Krohne (2), Fröhling, Wiedemann (2)

Spielfilm: 2:1, 5:5, 8:7, 10:8, 12:8 – 16:10, 16:13, 20:14, 24:18, 29:19, 31:20 - myr

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