Vorfreude bei den TuRa-Frauen aufs Verfolgerduell

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Vanessa Rohlf (rechts) und die TuRa-Frauen wollen sich im Spitzenspiel in Menden behaupten.

Bergkamen -   Glaubt man der Statistik, könnten sich die Oberliga-Handballerinnen des HC TuRa Bergkamen die Anreise zum Spitzenspiel bei der HSG Menden-Lendringsen am Samstag (Anwurf: 17 Uhr) eigentlich sparen.

„Dort haben wir noch nie gewonnen und in den letzten Jahren teilweise sehr hohe Niederlagen kassiert“, erinnert sich TuRa-Coach Ingo Wagner nur ungern an die Gastspiele bei der HSG. Dennoch braucht sich seine Mannschaft, die in der vergangenen Woche das Derby beim Königsborner SV mit 27:26 gewann und derzeit den dritten Tabellenplatz mit 16:4-Punkten belegt, in Menden nicht verstecken.

Erst am Mittwoch musste die HSG Menden-Lendringsen im Westfalenpokal beim Ligarivalen TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck antreten. Dort löste der von Sascha Stickan trainierte Tabellenzweite (18:2) das Ticket für das Halbfinale des Wettbewerbs mit einem 27:24-Sieg.

Gastgeber unter der Woche im Pokaleinsatz

Ob die Pokal-Belastung während der Woche ein Vorteil für die Spielerinnen aus der Nordbergstadt sein wird, kann Wagner nicht beurteilen. „Beide Mannschaften kennen sich aus den vergangenen Jahren sehr gut. Dazu sind mit Jenny Fastnacht, Lisa Gerbe und Ann-Kathrin Stratmann auch drei ehemalige TuRanerinnen dabei. Wir wissen also was uns erwartet“, blickt Wagner voraus.

Erst eine Niederlage haben die Gastgeber in dieser Spielzeit hinnehmen müssen – die unterlief dem Team am sechsten Spieltag gegen Schwitten, den Gegner, den der HC TuRa wiederum zum Saisonauftakt mit 27:19 klar besiegte.

„Wir müssen hochkonzentriert zur Sache gehen und gucken, was nach 60 Minuten dabei rauskommt. Wir wissen, dass die zuhause eine Macht sind und jeden Fehlwurf von uns gnadenlos bestrafen“, sagt Wagner.

Mit einem Erfolg würde der HC TuRa mit dem starken Kontrahenten punktetechnisch gleich ziehen. „Wir brauchen uns da nicht verstecken, denn wir stehen ja nicht umsonst auf dem dritten Platz. Dafür brauchen wir schon einen echten Sahnetag – aber warum soll der uns nicht auch einmal in Menden gelingen“, ist Trainer Ingo Wagner optimistisch, dieses Mal etwas aus dem Märkischen Kreis mitnehmen zu können.

Ausfallen wird weiterhin Siebenmeter-Expertin Sandra Wagner mit ihrem Kreuzbandriss aus, dazu sind Anika Kneller und Janine Pawelz noch angeschlagen. Christin Lembcke und Luisa Pischel haben noch Trainingsrückstand.

Anwurf: Samstag, 17 Uhr, Sporthalle Walramstraße, Menden

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