HC TuRa verliert gegen HSG Menden-Lendringsen

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Damian Nowaczyk erzielte neun Tore für den HC TuRa, sechs davon mit einer 100-Prozent-Quote per Siebenmeter.

BERGKAMEN -  Der HC TuRa Bergkamen nimmt die Hoffnung auf den zweiten Saisonsieg mit ins neue Jahr. Am Abend verlor das Schlusslicht der Oberliga sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Menden-Lendringsen mit 31:33 (12:13). „Wir haben wieder einen Schritt vorwärts gemacht“, meinte Trainer Ingo Wagner trotz der Niederlage in seinem zweiten Spiel als verantwortlicher Mann auf der Bank.

Nach dem Unentschieden in Senden hatte Wagner auf einen Überraschungscoup gehofft. Vor gut 350 Zuschauern fiel der erste Treffer erst in der fünften Minute durch Reininghaus. In der Folge blieb die Partie ausgeglichen, wobei TuRa Sebastian Loos nicht in den Griff bekam. Der Mendener Rechtsaußen erzielte fünf der ersten sechs Treffer für sein Team. Zweimal drohte der Gast bei Bergkamer Unterzahl (Stratmann, Reininghaus) davon zu ziehen, doch Nowaczyk traf in der 27. Minute mit einem Siebenmeter nach einem Drei-Tore-Rückstand wieder zum 10:10.

Nach dem Seitenwechsel lief es für TuRa nicht einmal mehr für vier Minuten nach Plan. Dann bekam Reininghaus seine dritte Zeitstrafe und sah „Rot“. Es war für die Folgezeit eine klare Schwächung des Deckungsverbundes. Menden nahm derweil Weßeling und Rycharski in Manndeckung, nutzte die vielen Fehler der Gastgeber aus. Bis zur 43. Minute zogen die Mendener auf sechs Tore davon (21:27). Auf der Gegenseite versuchte es TuRa gegen die starke linke Seite der HSG mit Manndeckung gegen Honerkamp. Vorne aber zieht Moog Torhüter Dickschad mit dem Ball einen Scheitel, dann schießt Weßeling zwei Fahrkarten. Mit der 33:27-Führung für Menden ist die Partie in der 57. Minute entschieden.

Doch plötzlich geht noch was für den HC TuRa: Drei Tore von Krohne, je ein Treffer von Rycharski und Nowaczyk – die liegen 60 Sekunden vor Schluss nur noch zwei Tore zwischen TuRa und der HSG, die auch noch zwei Zeitstrafen hinnehmen muss. Am Ende reicht es für den Gast. Dickschad pariert noch einmal stark gegen Nowaczyk, das war’s.

Auch wenn Trainer Wagner am Ende mangelnde Bewegungsbereitschaft beklagte: Das ist offensichtlich der Trainingssituation geschuldet. „Wenn wir mal wieder vollzählig beim Training sind, sieht das bestimmt anders aus“, meinte Wagner, und: „Die Moral ist okay, die Jungs haben gekämpft.“

HC TuRa: Schröder (1. bis 39., 42. bis 60.), Stork – Nowaczyk (9/7), Moog (1), Reininghaus (2), Rycharski (3), Weßeling (9), Kauer, Krohne (3), Webner (1), Wiedemann (3), Stratmann, Marchewski, Schröder

Bes. Vork.: Rote Karte Reininghaus (34., 3x2)

Spielfilm: 1:0, 3:2, 5:7, 7:10, 10:10 12:13 – 14:15, 15:18, 17:21, 19:24, 21:27, 26:29, 27:33, 31:33 - gu

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