Doppeleinsatz für die TuRa-Frauen

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TuRa-Trainer Ingo Wagner müssen an diesem Wochenende auf Rückraumspielerin Vanessa Rohlf verzichten.

Bergkamen -  Statt Karneval feiern heißt es für die Oberliga-Frauen des HC TuRa Doppeleinsatz in der Liga und im Kreispokal.

Am Samstag steigt ab 17 Uhr das Heimspiel in der Oberliga gegen den Tabellennachbarn TSV Hahlen, am Sonntag ab 14 Uhr beim Bezirksligisten TuS Jahn Dellwig die Halbfinalpartie im Kreispokal.

Im Oberliga-Spiel will der Tabellensiebte gegen den Achtplatzierten aus Ostwestfalen seine Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Serie beenden.

Nimmt man das jüngste Spiel des TSV Hahlen (29:19 gegen Kellerkind Königsborner SV mit der herausragenden Annika Wolfromm, 7 Tore) heraus, hatte auch Hahlen mit 1:5-Punkten davor einen Negativlauf. Die Gastgeberinnen weisen aktuell 22:18 Punkte auf, Hahlen 20:20. „Unser Ziel ist, zu verhindern, dass Hahlen an uns vorbei zieht“, sagt Trainer Ingo Wagner deshalb

Der Drittliga-Absteiger, der auch in der kommenden Saison von Marc Pohlmann trainiert wird, hat sich mit dem klaren Sieg rechtzeitig für das Spiel am Friedrichsberg Selbstvertrauen geholt.

Und genau daran mangelte es den TuRa-Spielerinnen zuletzt. „Wir müssen zusehen, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen und dürfen bei einem Rückstand nicht die Köpfe hängen lassen“, wünscht sich Wagner eine andere Körpersprache als zuletzt. Um gegen Hahlen bestehen zu können, müsse sein Team den starken Hahlener Rückraum und die guten Kreisläuferinnen in den Griff bekommen und sich auch gegen die mit guten Reflexen ausgestattete TSV-Keeperin treffsicher zeigen. Im Hinspiel klappte das gut, denn da siegten die Rot-Weißen mit 25:21.

Fehlen werden weiter das Quintett Pischel, Kneller, Wagner, Pronobis und Pawelsz. Immerhin kehrt im Vergleich zur 24:27-Niederlage in Verl aus der Vorwoche Vanessa Rohlf zurück.

Am Sonntag ab 14 Uhr in der Fröndenberger Gesamtschulhalle werden im Kreispokal-Halbfinale beim TuS Jahn Dellwig einige angeschlagene Spielerinnen geschont. Dennoch ist der drei Klassen höher spielenden HC TuRa und amtierender Kreispokalsieger bei einem unbekannten Gegner, der Platz sechs in seiner Bezirksliga-Staffel 5 belegt, klarer Favorit. „Wir wollen gewinnen und ins Finale“, stellt Trainer Wagner unmissverständlich klar.

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