TuRa-Frauen bleiben eine Heimmacht

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Rechtsaußen Phyllis Holz drückte der Partie der TuRa-Frauen gegen Bielefeld/Jöllenbeck ihren Stempel auf.

Bergkamen - Die TuRanerinnen behalten durch den 33:24 (14:10)-Sieg gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck in der heimischen Friedrichsberghalle ihre „weiße Weste“. Am Samstag erledigte das Oberliga-Team von Ingo Wagner problemlos die Pflichtaufgabe gegen den Drittletzten.

„Wir haben nach der Niederlage in Ibbenbüren die richtige Reaktion gezeigt, waren diesmal viel effektiver und auf allen Positionen gefährlich. Das hatte uns zuletzt gefehlt“, meinte der TuRa-Coach.

In der vierten Minuten geriet Bergkamen mit 2:3 in Rückstand. Es blieb der einzige im gesamten Spiel. Die starke Rechtsaußen Phyllis Holz schaffte den Ausgleich, Romina Jackenkroll das 4:3. Laura Thielmann besorgte die erste etwas deutlichere Führung (10:7). Dann leisteten sich die Gastgeberinnen eine unkonzentrierte Phase und durften sich bei Torhüterin Andrea Waschke bedanken, dass Bielefeld nicht näher heran kam. Zur Halbzeit lag die Wagner-Sieben daher folgerichtig mit vier Toren vorne (14:10). „Zunächst hatten wir noch etwas Sand im Getriebe“, versuchte der Trainer eine Erklärung.

In den ersten fünf Minuten nach dem Seitwechsel gelangen TuRa vier Tore, den Gästen dagegen nur ein Treffer (18:11). Damit war die Vorentscheidung eigentlich schon gefallen. In der 45. Minute markierte Jackenkroll das 23:13. In der Schlussviertelstunde verwalteten die Rot-Weißen locker den Vorsprung.

Neben Phyllis Holz auf rechts glänzte auch Linksaußen Melissa Krogull mit ihren sieben Toren. „Die Deckung hat sehr gut gearbeitet. Am Ende haben wir noch einiges ausprobiert und so Bielefeld etwas mehr gewähren lassen“, resümierte Ingo Wagner.

Bereits am kommenden Donnerstag geht es mit dem Derby beim Königsborner SV (Anwurf 19.30 Uhr) für den HC TuRa in der Meisterschaft weiter. Die Vorzeichen für das Spiel sind klar: Während der Lokalrivale die letzten fünf Partien verloren hat, konnte sich Bergkamen als Vierter jetzt oben festsetzen. „Das wird richtig schwer. Beide Teams kennen sich und werden bis zum Umfallen kämpfen. Ein Vorteil für Königsborn ist aber, dass dort jetzt ohne Harz gespielt werden muss“, lautete Ingo Wagners Einschätzung.

HC TuRa: Stehfest, Waschke - Schulze-Frieling, Holz (7), Mende-Kamps (3), Jaworski (1), Pawelz, Jackenkroll (4), Krogull (7), Stecker, Thielmann (4), Rohlf (6/1), Holtsträter (2)

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