Nur Siege zählen für TuRas Oberliga-Teams

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Angeschlagen: TuRa-Routinier Thomas Rycharski.

BERGKAMEN - Zwei Spieltage noch hat der HC TuRa Bergkamen Zeit, sich gegen den drohenden Abstieg aus der Handball-Oberliga zu stemmen. Bei zwei Siegen müssen sie dennoch auf Schützenhilfe hoffen. Die Frauen des HC TuRa wollen sich am Samstag gegen Menden-Lendringsen retten.

Oberliga (Westfalen), Männer: HSG Menden-Lendringsen – HC TuRa Bergkamen. Dass die letzten beiden Partien am Samstag (18 Uhr) bei der HSG Menden-Lendringen und abschließend gegen den VfL Eintracht Hagen II siegreich gestaltet werden sollen, steht für die TuRa-Verantwortlichen außer Frage.

Der Sieg vom letzten Wochenende gegen den ASV Senden war da nur hilfreich, schließlich ist so das rettende Ufer überhaupt noch rechnerisch zu erreichen geblieben. Allerdings geht es zu einem Gegner, der vor allem am letzten Spieltag mit dem 28:28-Unentschieden in Ahlen ein sehr gutes Ergebnis erzielt hat und insgesamt auch eine sehr anpsrechende Saison spielt.

Geschenke können die Bergkamener in Menden keine erwarten, das stellte Menden-Coach Micky Reiners schon mal im Vorfeld klar: „Das letzte Heimspiel möchte man zu Hause natürlich nicht verlieren. Wir haben mit Bergkamen und Senden jetzt noch zwei Gegner vor der Brust, für die es noch um alles geht. Wir sind es dem jeweils anderen daher schuldig, noch mal alles abzurufen und beide Male voll auf Sieg zu spielen. Ob das am Ende reichen wird, werden wir dann ja sehen.“

Reiners zollt dem Gegner auch Respekt ob der zuletzt gezeigten Leistungen: „TuRa wittert natürlich jetzt wieder eine Chance. Wir werden auf einen hochmotivierten Gegner treffen, da bin ich mir sicher.“ Die TuRaner selbst wissen um die Gefährlichkeit des Mendener Spieles und der enormen Kampfkraft, die die HSG auch im Hinspiel am Ende zum knappen 33:31-Auswärtssieg geführt hat.

„Wir wollen natürlich versuchen zu gewinnen und an das Senden-Spiel anzuknüpfen. Die Einstellung war da entscheidend und wird es wahrscheinlich auch jetzt in Menden wieder werden“, sagt TuRa-Trainer Ingo Wagner.

Auf Mendener Seite gibt es keinen Ausfall zu beklagen. Bei TuRa Bergkamen ist Thomas Rycharski nach dem letzten Spiel noch angeschlagen, wird aber wohl im Kader stehen. Bei den Gastgebern werden im Rahmen des letzten Heimspieles die Akteure Tobias Genau (Trainerjob bei Borussia Höchsten), Stefan Hartmann (Stand-By)und Stefan Honerkampf (Richtung Ibbenbürener SV) verabschiedet. - myr

Oberliga (Westfalen) Frauen: HC TuRa Bergkamen – HSG Menden-Lendringsen. Auch am vorletzten Spieltag bleibt die Lage bei den Bergkamener Frauen angespannt. Und ausgerechnet jetzt geht es gegen den Tabellenzweiten Menden-Lendringsen. „Die Situation ist nicht gerade angenehm“, gibt auch Trainer Ingo Wagner zu.

Zwar verloren am vergangenen Wochenende auch die anderen Keller-Konkurrenten, so dass die Niederlage der TuRa-Frauen gegen Oerlinghausen nicht so sehr ins Gewicht fiel. „Die HSE Hamm ist aber weiterhin drin in der Verlosung“, ist sich Wagner sicher. Und so bleibt es weiterhin spannend.

Betrachtet man das Hinspiel-Ergebnis, so könnte dem Laien Angst und Bange werden. 21:49 verloren die TuRa-Frauen im letzten Spiel vor Weihnachten gegen den schon damals bärenstarken Absteiger aus der Dritten Liga. Doch darf man im Nachhinein die Vorraussetzungen vor der Partie nicht vergessen. TuRa hatte sogar über eine Absage nachgedacht, weil acht Spielerinnen erkrankt fehlten und diejenigen, die da waren, ebenfalls angeschlagen waren.

Die personelle Situation bei den Bergkamenerinnen hat sich im Vergleich zum Hinspiel deutlich entspannt. Fehlen wird nur Stefanie Momberg, die mit einer Schulterverletzung zwei bis drei Monate pausieren muss. Ansonsten ist der Kader komplett und trifft auf einen personell sehr ausgeglichenen Gegner. „Die sind auf allen Positionen sehr gut besetzt, zum Beispiel die Rückraum-Mitte mit Kathrin Baer, Rückraum rechts mit Ann-Kathrin Stratmann und der Kreis mit Lisa Gerbe“, kennt der Trainer den Gegner genau.

Doch zu sehr will sich Wagner auch nicht an den Gästen orientieren. Nach den Erfahrungen aus dem Spiel gegen Oerlinghausen vom vergangenen Wochenende hat er nur eine klare Forderung. „Wir müssen von Beginn an hellwach sein und sechzig Minuten lang Gas geben“. Die letzten beiden Gegner für die TuRa-Frauen seien beide sehr schwer zu spielen, denn nach dem Tabellenzweiten Menden-Lendringsen wartet am letzten Spieltag der Vierte Everswinkel.

Anwurf: Samstag, 17 Uhr, Friedrichsberg-Halle. - lel

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