TuRa-Frauen siegen in Meisterschaft und Pokal

Der Einsatz von Melissa Krogull (rechts) bei den Oberliga-Frauen des HC TuRa ist noch fraglich. - Foto: Wagner

Bergkamen -  Die Oberliga-Frauen des HC TuRa Bergkamen feiern ein erfolgreiches Wochenende. Am Samstag setzte sich das Team von Ingo Wagner in der Liga deutlich gegen Coesfeld durch, am Sonntag kämpfte sich das Team in Brambauer durch die Verlängerung und ins Halbfinale um den Kreispokal.

Oberliga: HC TuRa Bergkamen – DJK Coesfeld 30:25 (13:7). Der HC TuRa feierte den siebten Erfolg im siebten Heimspiel. Erneut kam es am Friedrichsberg zu einem souverän herausgespielten Start-Ziel-Sieg. „Wir hätten viel deutlicher gewinnen müssen, lagen zwischenzeitlich schon mit zehn Treffern vor. Ich bin schon etwas sauer“, ärgerte sich Trainer Ingo Wagner dennoch ein wenig über seine Spielerinnen, die nach der Pause nicht mehr den richtigen Zugriff in der Deckung fanden.

Der HC TuRa legte einen Blitzstart hin, führte schnell mit 4:0. Coesfeld kam nur selten zu gefährlichen Aktionen. Und wenn, dann parierte Bergkamens Torhüterin Andrea Waschke glänzend. Sophia Jaworski brachte die Rot-Weißen mit 7:2 in Führung, Christin Lembcke markierte das 13:4 nach 22 Minuten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang Bergkamen aber kein Tor mehr, so dass Coesfeld verkürzte.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeberinnen zunächst ihre Konzentration aufrecht: Laura Thielmann traf zum 22:15, Vanessa Rohlf später zum 27:17 (50.), „Die letzten zehn Minuten verlieren wir dann aber deutlich. Das ist nicht gut. So dürfen wir Coesfeld nicht einladen“, meinte Ingo Wagner.

Am kommenden Samstag (17 Uhr) gastiert der HC TuRa Bergkamen beim Schlusslicht Teutonia Riemke, das in Königsborn zu seinem ersten Saisonsieg kam.

HC TuRa: Stehfest, Waschke – Schulze-Frieling, Holz (3), Mende-Kamps (5/2), Jaworski (3), Jackenkroll (6), Krogull (1), Stecker, Thielmann (4), Pischel (1), Rohlf (4/2), Holtsträter, Lembcke (3)

Kreispokal, Viertelfinale: VfL Brambauer – HC TuRa Bergkamen 20:24 n.V. (19:19, 11:11). Nach dem schweren Meisterschaftsspiel hatte der HC TuRa im Pokal beim Außenseiter aus Brambauer so seine Probleme, zog letztlich dank einer Energieleistung in der Extrazeit und einer starken Torhüterin Andrea Waschke ins Halbfinale des Kreispokals ein. „Man hat gesehen, dass wir schon etwas überspielt sind. Wir brauchen dringend mal eine Pause“, sagte Trainer Ingo Wagner, der aber zufrieden war: „Wir sind eine Runde weiter.“

Brambauer stand massiv in der eigenen Deckung, der HC TuRa fand nur selten die Lücken. „Das zerrte an den Nerven. Uns fehlte etwas Geduld“, meinte Wagner. Das Spiel blieb ausgeglichen. Mit dem 19:19 ging es in die Verlängerung. Hier reichten Bergkamen drei starke Minuten, um sich entscheidend abzusetzen. Der Gegner in der Vorschlussrunde steht noch nicht fest.

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