Wie stark ist der Heimgegner der TuRa-Frauen?

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Sandra kehrt ins TuRa-Team zurück. Wagner

BERGKAMEN -   Die erste Heimaufgabe der Oberliga-Frauen des HC TuRa hat es zumindest auf dem Papier in sich. Denn mit dem SC Greven 09 kommt ein Drittliga- Absteiger am Samstag ab 17 Uhr in die Friedrichsberghalle.

Beide Teams verloren dabei ihr erstes Saisonspiel. Während die Bergkamenerinnen dabei knapp mit 24:25 beim Aufsteiger TuS Bielefeld/Jöllenbeck unterlagen, musste der Klub aus dem Münsterland eine derbe 23:33-Heimniederlage gegen die SpVg Steinhagen verdauen. „Das Ergebnis täuscht über den Leistungsstand von Grevenhinweg“, ist sich TuRa-Trainer Ingo Wagner sicher.

Dennoch hat auch er die offensichtlichen Probleme der Gäste, die das erste Oberliga-Schlusslicht sind, für die Heimspielpremiere wahr genommen. So scheint der SC den personellen Aderlass nach der vergangenen Saison nicht aufgefangen zu haben, auch wenn zwei Rumäninnen – unter anderem Christina Tat, die erst kurz vor dem ersten Spiel die Spielbereichtigung erhielt – dabei sind. Dazu kam von Borussia Dortmund Pia Spahlinger zurück.

14 leichte Fehler im Spielaufbau sorgten für die klare Niederlage. Die junge Mannschaft von Trainer Malte Francke wirkte wenig eingespielt, zumal die angestammte Rönnehalle aufgrund des Wasserschadens lange Zeit für Training nicht nutzbar war.

Ingo Wagner machte als Grund für die Niederlage seines Teams vor allem die mangelnde Chancenauswertung verantwortlich.

Gegen Greven will er aus einer sicheren Deckung heraus offensive Akzente setzen und setzt weiter auf die lautstarke Unterstüzung des TuRa-Fanklubs. „Und da wollen wir sehen, dass wir unsere Heimstärke ausspielen“, sagt Wagner.

Personell sieht es deutlich besser bei den Gastgeberinnenaus als in der Vorwoche. Mit Anika Kneller und Christin Lembcke fallen zwar weiter die langzeit-verletzten Linksaußenspielerinnen verletzungsbedingt aus, die zuletzt fehlenden Janine Pawelz und Sandra Wagner sind aber wieder dabei.

Anwurf: Samstag, 17 Uhr Friedrichsberghalle - fraz

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