27:26 – TuRa-Frauen siegen im Oberliga-Derby

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Laura Thielmann in der Königsborner Zange.

Bergkamen - Die Frauen des HC TuRa Bergkamen haben am Abend das Oberliga-Derby beim Königsborner SV verdient mit 27:26 (14:12) gewonnen, dabei die Nerven von Trainer Ingo Wagner und die der Fans unnötig strapaziert.

„Wir haben manchmal nicht schlau genug gespielt und machen es dadurch selbst noch spannend“, meint Wagner, dessen Team in der Tabelle zumindest bis Samstag auf Platz zwei liegt.

Vor 150 Zuschauern in der Kreissporthalle entwickelt sich zunächst bis zum 6:6 ein ausgeglichenes Spiel. Dann sorgen Romina Jackenkroll (2), Laura Thielmann und Silja Mende-Kamps für die erste Vier-Tore-Führung. Aber schon in dieser Phase sind die Grenzen zwischen Tempospiel und Hektik bei den Bergkamenern fließend. Königsborn gleicht zum 10:10 aus, am Ende der ersten halbzeit liegt der HC TuRa noch zwei Tore vorne.

Den Grundstein zum Sieg legen die Gäste in den ersten neun Minuten nach dem Seitenwechsel. Zwar verkürzt der KSV durch Kristin Gesing auf 13:14, doch Jackenkroll mit einem Siebenmeter, Rohlf, die stsark aufspielende Sophia Jaworski, Thielmann, wiederum Rohlf und Stecker erhöhen bis zur 39. Minute auf 21:15. Doch auch danach verwechselt TuRa Hektik mit Tempo. „Wir müssen nicht mit neun, zehn Toren gewinnen, sondern mal die Ruhe bewahren“, sagt Ingo Wagner, dessen Team durch unkonzentrierte Abschlüsse die Königsborner Frauen wieder ins Spiel bringt.

Zunächst halten die Bergkamener ihren Vorsprung bei vier, fünf Toren, doch in der Schlussphase wird es eng. Aileen Stecker, die offensiv ein prima Spiel abliefert, lässt sich auf der rechten Abwehrseite zu zwei unnötigen Fouls hinreißen. Der KSV bekommt zwei Siebenmeter, Stecker ihre zweite und dritte Zeitstrafe (51., 54.).

Der KSV schöpft Hoffnung, weil Kristin Gesing per Siebenmeter auf 24:26 verkürzt. Aber Romina Jackenkroll trifft in Unterzahl zum 24:27 – ganz wichtig für TuRa am Anfang der 56. Minute. Dann muss sie eigentlich alles klar machen, scheitert aber 60 Sekunden vor dem Ende mit einem Siebenmeter, von denen sie vorher sechs sicher verwandelt hat, an Petersen. Doch TuRa kämpft sich durch die letzte Minute und kassiert nur noch den Anschlusstreffer durch Ricarda Köppel 33 Sekunden vor dem Ende.

Ingo Wagner: „Wir haben die zwei Punkte, die Mannschaft hat gekämpft. Und das war gefordert.“

HC TuRa: Stehfest, Waschke – Schulze-Frieling, Holz, Mende-Kamps (1), Jaworski (6), jackenkroll (10/7), Pawelz, Krogull (2), Stecker (3), Thielmann (2), Pischel, Rohlf (3), Holsträter

Spielfilm: 6:6, 6:10, 10:10, 12:14 – 13:14, 15:21, 22:25, 19:24, 24:27, 26:27

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