Derby-Premiere: TuRa-Frauen treffen auf Königsborner SV

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Augen zu und durch: Das gilt für Laura Thielmann (Mitte) und ihre Teamkolleginnen im Derby gegen den Königsborner SV.

BERGKAMEN - Eine gute Kulisse ist am Freitagabend in der Friedrichsberg-Sporthalle garantiert: Zum ersten Mal messen in der Handball-Oberliga der Frauen der HC TuRa Bergkamen und der Königsborner SV in einem Derby ihre Kräfte. Anwurf ist um 19.30 Uhr.

Von der Papierform her ist die Frage nach dem Sieger schnell beantwortet. Der Gastgeber steht mit 10:2-Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, der KSV ist mit 4:10-Zählern auf Rang elf platziert. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Ausgang durchaus umkämpft sein wird. Bergkamens Trainer Ingo Wagner will daher von einer Favoritenrolle nichts wissen und auch Königsborns Trainerin Sandra Rother will die Punkte keinesfalls verschenken.

Am vergangenen Wochenende standen für beide Mannschaften eher Pflichtaufgaben im Kreispokal gegen niederklassige Teams auf dem Programm. Bergkamen setzte sich dabei locker mit 29:14 in Dellwig durch. Etwas mehr Mühe hatte der KSV, um beim Bezirksligisten TV Werne durch einen 25:20-Erfolg in die nächste Runde einzuziehen. „Da waren meine Spielerinnen mit ihren Gedanken aber schon ganz beim Derby in Bergkamen“, sagt Rother.

Auf ein packendes Duell dürfen sich auf jeden Fall die Zuschauer freuen, zumal beide Mannschaften mit der aktuell besten Formation – von den Langzeitverletzten einmal abgesehen – auflaufen.

Erinnerungen an das Kreispokalfinale

TuRas Trainer Ingo Wagner erwartet im Derby einen ausgeglichenen Spielverlauf: „Ich sehe uns keinesfalls als klaren Favorit an. Das Kreispokalfinale gegen uns hat der Königsborner SV zum Beispiel noch klar für sich entscheiden können. In dieser Saison hat der KSV einige Spiele nur knapp und mit viel Pech verloren. Ich denke schon, dass der Ausgang völlig offen ist. Aber natürlich wollen wir gewinnen. Gelingt uns das, würden wir in der Tabelle noch weiter nach oben klettern, denn an diesem Spieltag tritt Tabellenführer Drolshagen beim Zweiten HSG Menden-Lendringsen an. Den Verlierer dieses Spiels überholen wir dann.“ -  red

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