21:33 – HC TuRa bleibt Oberliga-Schlusslicht

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Robin Webers im Angriff gegen die überragenden Ahlener Lammers und Rogowski.

BERGKAMEN - Die Rollen bleiben klar verteilt: Der HC TuRa Bergkamen, Schlusslicht in der Oberliga Westfalen, hat am Abend beim Tabellenführer Ahlener SG mit 21:33 (9:10) verloren.

Vor 400 Zuschauern fiel das Spiel der Gäste Mitte der zweiten Halbzeit förmlich in sich zusammen – für Trainer Jörg Rode mit klar erkennbarer Ursache.

„Das war eine Frechheit, die haben in der zweiten Halbzeit jede Aktion gegen uns gepfiffen. Wir hatten 9:2 Unterzahl.... 18 Minuten immer mit einem Mann weniger, da kannst du gegen Ahlen einfach nicht gewinnen“, sagte Rode mit dem letzten Rest von Beherrschung. In ihm brodelte es, denn: „Bei uns haben sie jede kleinste Aktion mit Zeistrafen und Siebenmeter geahndet und die Ahlener konnten machen, was sie wollten.“

Der aus Bergkamener Sicht positive Teil des Spiels: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein Bombenspiel gemacht“, lobte Rode sein Team für die ersten 30 Minuten, in denen die Bergkamener in der Abwehr sicher standen, vorne aber beste Chancen nicht nutzten. „Wir verknallen fünf Gegenstöße und einen Siebenmeter (Nowaczyk, d. Red.). Eigentlich müssen wir zur Pause führen, da wäre erst einmal Ruhe in der Halle gewesen“, meinte Rode.

Doch schon die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel entwickelten sich in die andere Richtung. Zwei schnelle Tore nach dem Wiederanpfiff brachten Ahlen mit 12:9 in Führung, und Rode erkannte bei den Unparteiischen schon früh die Tendenz. Er protestierte, bekam dafür sofort eine Zeitstrafe gegen die Bank aufgebrummt.

Ahlen zog auf 14:10 davon, doch noch wehrten sich die Bergkamener. Drei Tore von Damian Nowaczyk brachten den HC TuRa wieder auf zwei heran (15:13). Aber das permanente Unterzahlspiel zeigte Wirkung: Über 20:15 ging es für Ahlen ganz schnell hoch auf 24:15 (50. Minute) – womit der Widerstand der Bergkamener gebrochen war. Vor allem der überragende Mattes Rogowski traf nun – nicht nur wegen seiner 100 Prozent Siebenmeterquote – nach Belieben.

HC TuRa: Stork (1.-60.), Schröder (1x7m) – Nowaczyk (8), Moog, Reininghaus, Warias, Weßeling (5), Webers (2), Kauer, Wiedemann (1), Brand, Krohne (4), Weber (1), Fröhling

Bes. Vork.: Rote Karte Fröhling (3x2, 38.)

Spielfilm: 1:0, 1:3, 6:6, 9:7, 10:9 – 12:9, 14:10, 15:13, 18:13, 19:15, 24:15, 28:28, 31:20, 33:21 - gu

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