HC TuRa II: „Junge Wilde“ auf Mission Nicht-Abstieg

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Eduard Alexy will mit TuRa II den Klassenerhalt.

BERGKAMEN - Mit dem wahrscheinlich jüngsten Kader der Landesliga will die zweite Mannschaft des HC TuRa Bergkamen nach dem direkten Wiederaufstieg schnell erste Erfolge feiern – los geht es am Freitagabend bereits mit dem Derby gegen HC Heeren (20.30 Uhr).

Trotz eines ziemlich schwierigen Auftaktprogramms peilen die TuRaner an, zügig einen Platz im Tabellenmittelfeld zu erreichen. Trainer Eduard Alexy kennt sich in der Liga bestens aus und spricht von einer sehr leistungsstarken Landesliga. Bis auf die dritte Mannschaft der SG Handball Hamm weiß er bei allen anderen Gegnern ungefähr, wie sie spielen und auflaufen werden und ist sich daher sicher: „Diese Liga hat es richtig in sich. Es sind tolle Mannschaften dabei, die für eine sehr hohe Leistungsdichte sorgen werden.“ Aus der Masse heraus stechen für ihn der TuS Bommern, der FC Schalke 04 und in erster Linie der HC Heeren. Alexy weist dem Lokalrivalen, gegen den es zum Ligaauftakt kommenden Freitag gleich ins erste Highlightspiel der Spielzeit gehen wird, die Favoritenrolle für die Meisterschaft zu: „Diese Rolle müssen sie als Zweiter der letzten Saison annehmen. Heeren hat eine super Truppe zusammen mit vielen erfahrenen und schnellen Spielern.“ Die größte Herausforderung für das eigene Team wird es werden, sich schnell an das Tempo und die Körperlichkeit in der Landesliga zu gewöhnen: „Von meinen Spielern haben vielleicht fünf oder sechs überhaupt schon einmal Landesliga gespielt. Wir müssen also viel lernen. Vor allem müssen wir lernen, mit Niederlagen umzugehen. Es kann sein, dass wir mehrere Male in Folge nicht als Sieger vom Platz gehen werden, das müssen wir dann richtig einordnen.“ Nach mehreren Jahren der Ab- und Aufstiege bei TuRas „Zweiter“ soll jetzt versucht werden, den Unterbau in der Landesliga zu etablieren. Eduard Alexy stellt klar: „Wir sind eine zweite Mannschaft mit dem langfristigen Ziel, Spieler für unsere „Erste“ vorzubereiten. Dementsprechend geht es vor allem darum, dass sich die jungen Spieler gut entwickeln und verbessern.“ - myr

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