Nickolay bekommt Wunschspielerin – TV muss sich steigern

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Wernes Damentrainer Hansjoachim Nickolay begrüßt Neuzugang Ellena Weißgerber.

WERNE -  Am Sonntagabend steht für die Bezirksliga-Frauen des TV Werne das letzte Saisonspiel beim Schlusslicht an – und Trainer Hansjoachim Nickolay arbeitet bereits schon jetzt an einem schlagkräftigen Kader für die kommende Saison. Und die Werner Männer brauchen eine Steigerung nach der bitteren Heimpleite, um in Ennigerloh zu bestehen...

Mit Ellena Weißgerber hat der TV Werne nun die Zusage von Nickolays „Wunschkandidaten“ erhalten. Die 23-Jährige spielt in dieser Saison bei der bereits als Landesliga-Absteiger festehenden Reserve der HSG Schwerte-Westhofen. Die 1,60 Meter große Spielmacherin, die auch über Außen spielen kann, wollte Nickolay schon im Vorjahr in die Linderthalle holen – „doch da war ich zwei Wochen zu spät“.

Nun hat es geklappt mit der Verpflichtung. Weißgerber spielte von den Minis (ab fünf Jahren) an bei der HSG und wurde mehrfach Kreismeisterin und holte in der A-Jugend auch die Westfalenmeisterschaft. Als B-Jugendliche gab sie bereits ihr Debüt in der Verbandsliga der Frauen. Zuletzt kam sie bei der HSG aber nichr mehr so zum Zug. „Sie ist ein Riesentalent und wird die Fäden bei uns ziehen“, sagt Nickolay.

Bezirksliga 4, Frauen: HC TuRa Bergkamen II – TV Werne. Die Werner Frauen wollen beim Schlusslicht TuRa II mit einem Erfolg den dritten Platz behaupten, auch wenn Leistungsträgerin Janina Schöpper aus beruflichen Gründen fehlt. Beim Gast kommen mit Torfrau Lana Gentes und Antonia Wolf zwei A-Jugendliche zum Einsatz. Auch TuRas Reserve wird wohl auf einige A-Jugendliche zurückgreifen können, die in dieser Saison überkreislich spielten. „Aber Angst brauchen wir nicht haben. Wir haben schon im Hinspiel klar gewonnen“, erinnert sich Nickolay.

Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Friedrichsberghalle

Kreisliga (Hellweg), Männer: TV Ennigerloh II – TV Werne. Für den scheidenden TV-Trainer Bernd Hüttemann war die 25:26-Niederlage gegen Kellerkind HSG Unna II nicht mit einer neuen Erkenntnis, verbunden, für seine Spieler anscheinend schon. „Wenig überraschend war, dass auch Mannschaften vom Tabellenende Handball spielen können“, sagte der Trainer.

Er hofft, dass sein Team sich sich am Samstag beim Gastspiel in der Olympia-Halle in Ennigerloh speziell in der Deckung steigern wird und wünscht sich mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Aufgabe. Denn auch Ennigerloh steht als Tabellenachter in der unteren Tabellenhälfte. Der Gegner hat aber auch schon beim Remis im Hinspiel bewiesen, dass es „als jahrelang in der Kreisliga etablierte Mannschaft gute Qualitäten hat“, wie es Hüttemann umschreibt.

Deswegen sollten seine Spieler gewarnt sein, noch einmal einen Gegner zu unterschätzen. Im Vergleich zur Vorwoche sind Fabian Brocke und Tobias Schröer wieder dabei, weiter fehlt Torwart Martin Wulfert aus privaten Gründen und der verletzte Michael Abdinghoff.

Anwurf: Samstag, 16.30 Uhr, Olympia-Halle - fraz

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