Kreispokalsieg für Frauen und Männer des HC TuRa

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Die TuRa-Männer bjubeln ihren Pokalsieg.

Bergkamen - Doppelter Erfolg für die Handballer von TuRa Bergkamen. Bei den Endspielen um den Kreispokal setzten sich sowohl die Oberliga-Frauen als auch die Verbandsliga-Männer des Vereins durch.

Kreispokal-Finale (Frauen): HC TuRa Bergkamen – Hammer SC 32:24 (16:11).  Titel verteidigt, Mission erfüllt. Nach anfänglichen Problemen feierte der HC TuRa einen souveränen Endspiel-Erfolg gegen den starken Landesligisten aus Hamm. „Wir haben uns anfangs vom Hammer Spiel anstecken lassen. Zehn Minuten im zweiten Durchgang haben uns dann aber gereicht, um alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Dann haben wir auch die Müdigkeit vom gestrigen Duell gegen Menden aus den Beinen geschüttelt“, war Trainer Ingo Wagner mit der Leistung seiner Schützlinge hochzufrieden.

Über 3:2 und 7:5 setzte sich Bergkamen auf 11:6 ab. Der HSC wehrte sich aber tapfer und verkürzte auf 12:10. Dann spielte der Oberligist aber wieder konzentriert und sorgte durch Rohlf (2), Jaworski und Pischel für einen standesgemäßen Halbzeitstand.

Direkt mit dem Wiederanpfiff machte die Wagner-Sieben richtig ernst. Besonders Vanessa Rohlf und Romina Jackenkroll kamen über die erste und zweite Welle immer wieder zum Erfolg. Das Duo erzielte die ersten vier Treffer.

Großer Jubel bei den Frauen des HC TuRa.

Nach dem 20:15 folgte dann ein Fünf-Tore-Lauf, der die Entscheidung zugunsten des Favoriten brachte. Je zweimal Rohlf und Jackenkroll sowie Lena-Schulze-Frieling ließen der HSC-Keeperin keine Chance – 25:15. Einmal in Torlaune ließen die TuRanerinnen nicht locker. Jaworski markierte das 31:18.

In der Schlussphase schien es dann, als würden die Oberliga-Frauen das Spiel austrudeln lassen. Der Hammer SC belohnte sich noch mit einigen schönen Treffern, die allesamt gefeiert wurden. TuRa gelang nur noch das 32:22 von Pischel. Am Sieg gab es aber natürlich nichts mehr zu rütteln.

Den Pokal reckte Spielführerin Andrea Waschke für die Seriensiegerinnen in die Höhe. Nach der „Welle“ vor den Fans in der Heerener Halle hieß es dann: Daumen drücken für die Männer.

HC TuRa:  Waschke (1.-30.), Stehfest (31.-60.) – Jaworski (2), Pischel (2), Lembcke, Schulze-Frieling (1), Thielmann (1), Holz (1), Jackenkroll (8/2), Mende-Kamps (2), Krogull (3), Stecker (1), Rohlf (11/3), Holtsträter

Herren-Finale: HC Heeren - HC TuRa Bergkamen 31:32 (18:15).   Richtig strecken mussten sich die Verbandsliga-Handballer des HC TuRa Bergkamen bei den Männern gegen eine mutig mitspielende Heerener Mannschaft bei ihrem knappen 32:31 (15:18)-Kreispokalerfolg.

Mit dem gelang dem Team von Spielertrainer Thomas Rycharski die Titelverteidigung. Bergkamen begann mit einem ungewohnten Rückraumtrio, indem Domanski auf der Mitte und Schöße sowie Kauer auf den Halbpositionen begannen. Heeren zeigte sich in der Abwehr aber sehr gut eingestellt und brachte den Angriff des Favoriten einige Male in Verlegenheit.

TuRa durfte sich über weite Strecken der Partie beim herausragenden Florian Schöße bedanken, dass Heeren nicht früh und deutlich in Führung ging. Bicker trifft kurz vor dem Abpfiff zum Sieg Der Youngster übernahm als jüngster Spieler auf dem Feld immer wieder die Verantwortung, traf nach Eins-gegen-Eins-Aktionen sowie vom Punkt sicher. In der Summe standen stolze 14 Tore zu Buche. Heeren hingegen kam deutlich mehr über die mannschaftliche Geschlossenheit und warf sich die Treffer über alle Positionen verteilt heraus.

So führte der Ausrichter des Pokalabends dann auch verdient über weite Strecken. Beim 27:22 sah der Landesligist wie der sichere Sieger aus. In den letzten zehn Minuten schlichen sich aber immer mehr technische Fehler und vergebene Chancen ein, sodass TuRa immer näher herankam und schließlich beim 28:28 durch Damian Nowaczyk ausglich. Der entscheidende Treffer per Siebenmeter fiel dann 13 Sekunden vor Schluss durch Alexander Bicker – der Rest war Jubel über den Pokalerfolg.

HC Heeren: Faber – Warias (1), Busacca (5), Kröllken (11/2), Müller (4), Inkmann, Schulz (1), Nowaczyk (2/1), Hoeft (7)

HC TuRa: Stork, Bommer – Nowaczyk (4/1), Webers (1), Bicker (2/1), Reininghaus (1), Domanski (1), Wiedau, Schöße (14/4), Moog, Baykan (6), Warias (1), Rycharski (n.e.)

Torfolge:  3:5, 6:6, 11:8, 14:11, 18:15 – 24:21, 27:22, 28:28, 29:31, 31:32

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