TV-Teams im Kreispokal Außenseiter

Alexander Bülhoff kehrt für ein Spiel nach Werne zurück.

WERNE -  Die Werner Handball-Teams sind in der 1. runde des Kreispokals am Sonntagabend trotz Heimvorteils nur Außenseiter.

Kreispokal, 1. Runde (Frauen): TV Werne – Königsborner SV. Klare Außenseiter am Sonntag ab 16 Uhr in der Linderthalle sind die Bezirksliga-Frauen des TV Werne gegen den Oberligisten Königsborner SV. „Wir machen uns keine Hoffnungen. Königsborn ist klarer Favorit. Wir wollen das Spiel in relativ engen Grenzen halten. Wenn wir mit zehn Toren Differenz verlieren, ist das ein gutes Ergebnis“, sagt TV-Trainer Hansjoachim Nickolay vor dem Vergleich mit dem drei Klassen höher spielenden Unnaer Stadtteilverein.

Neben den Lerneffekt sieht Nickolay auch einen Vorteil darin, dass sein Team nicht den Spielrhythmus verliert. Das Spiel ist auch ein Test für die in der Liga sich sehr kompakt und sicher präsentierende Werner Abwehr. „Denn im Rückraum, am Kreis und auf den Außenpositionen ist Königsborn natürlich besser besetzt als alle Liga-Rivalen“, glaubt Nickolay, der hofft, dass sein in Bestbesetzung antretendes Team die Anzahl der Fehler gering halten kann: „Und außerdem haben wir in der Vorbereitung gezeigt, dass wir auch gegen Landesligisten mithalten können.“

Anwurf: Sonntag, 16 Uhr, Linderthalle

Kreispokal, 1. Runde (Männer): TV Werne – Lüner SV. Zu einem Nachbarschaftsduell kommt es am Sonntagabend ab 18 Uhr in der Linderthalle. Und TV-Trainer Bernd Hüttemann freut sich auf den Vergleich mit dem klassenhöheren Bezirksligisten. „Wir sind Außenseiter und können völlig befreit aufspielen. Das ist hervorragend“, sagt der Werner Coach. Denn das war bei den jüngsten beiden Spielen in der Kreisliga in Heeren und bei TuRa Bergkamen III offensichtlich anders – und es setzte bittere Niederlagen.

Dabei gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren Werner Keeper Alexander Bülhoff, der im Sommer in die Rundturnhalle nach Lünen wechselte.

Hüttemann hofft, dass sich sein in der Liga in den Keller gerutschtes Team Ballsicherheit holt und auch das auserkorene Spielsystem weiter entwickelt – speziell mit Blick auf die nächsten Aufgaben ist der Liga.

Jürgen Weber der Dreh- und Angelpunkt

Damit das Kreisliga-Kellerkind bestehen kann, muss der Gastgeber die Kreise von LSV-Spielertrainer Jürgen Weber einschränken. Der frühere Bundesliga-Spieler, der auch bereits für den HC TuRa auflief und aus der Jugend des SuS Oberaden stammt, „ist der Dreh- und Angelpunkt“. Und das im Angriff und in der Abwehr. „Wir wollen die Lüner weit von unserem Tor weghalten“, lautet die Vorgabe von Hüttemann.

Er hat nach dem spielfreien Sim-Jü-Wochenende alle Spieler dabei. So hat Jannik Most seine Schulterverletzung auskuriert. Zudem stoßen die beiden Reserve-Spieler Jonas Thiemann und Luca Grüdnken zum Kader.

Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Linderthalle. - fraz

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