Kreispokal-Finals: Doppelchance für den HC TuRa

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Benny Neureiter und den SuS Oberaden erwartet wieder ein packendes Derby gegen den HC TuRa.

BERGKAMEN/LÜNEN -  Die Endspiele um den Hellweg-Kreispokal steigen am Sonntag in Brambauer. Dabei komm es bei den Männern zum „ewigen“ Bergkamener Derby.

Kreispokalfinale, Frauen: VfL Brambauer – TuRa Bergkamen. Die Ligapause bedeutet Finalzeit im Kreispokal für die TuRa-Frauen. Für Trainer Ingo Wagner kommt der Termin aber zur Unzeit. „Da die Osterferien jetzt beginnen, stellt sich meine Mannschaft von selbst auf, da viele schon im Urlaub sind“, beklagt der TuRa-Coach viele Ausfälle und sagt selbst, dass er gucken müsse, wen er überhaupt ins Rennen schicke.

Mit dem VfL Brambauer wartet zudem keine Laufkundschaft auf den Oberligisten. Die Gastgeber sind Dritte der Verbandsliga und haben in zwei noch ausstehenden Spielen sogar eine Minimalchance auf den zweiten Platz. „Das ist eine gute, kompakte Mannschaft, die gut eingespielt ist“, sagt Wagner und hat Respekt vor dem VfL, dem er und sein Team in den vergangenen Jahren schon häufiger begegnet sind. „Die werden vor allen Dingen auch die Zuschauer im Rücken haben und sind schon allein deswegen nicht zu unterschätzen“, stellt er klar, dass keine leichte Aufgabe auf sein Rumpfteam wartet. „Aber es ist natürlich klar, dass wir da hinfahren um zu gewinnen“, sieht Wagner trotz der Widrigkeiten realistische Chancen auf den Titel.

Fehlen werden dabei neben den langzeit-verletzten Janine Pawelz, Christin Lembcke, Anika Kneller und Romina Jackenkroll auch Helena Schäfer und Laura Thielmann. Hinter dem Einsatz von Svenja Dunker steht noch ein Fragezeichen.

Anwurf: Sonntag, 16 Uhr, Diesterweghalle Brambauer Kreispokalfinale Männer: TuRa Bergkamen – SuS Oberaden. Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die beiden Bergkamener Stadtrivalen aufeinander. Die ersten beiden Verbandsliga-Derbys hätten unterschiedlicher nicht verlaufen können. Das erste Spiel im September ging mit 31:23 deutlich an den HC TuRa. Die Oberadener waren vor diesem Spiel als Favorit ausgemacht worden, der TuRa-Erfolg vor allem in dieser Deutlichkeit war daher umso umjubelter. Beim Rückspiel waren die Verhältnisse genau entgegengesetzt. Oberaden trat personell arg dezimiert und ohne vier Stammspieler auf, ging als klarer Außenseiter in die Partie im Februar – gewann aber mit 33:31. „Es steht also eins zu eins. Es ist doch klar, dass wir das Finale jetzt gewinnen wollen“, meint Bergkamens Spielertrainer Thomas Rycharski. Sein Team ist Seriensieger im Kreispokal, nahm die letzten Jahre immer den Pott mit nach Hause. Ralf Weinberger vom SuS Oberaden hat das gleiche Ziel: „Wenn man im Finale steht, will man auch gewinnen.“

Bei den Oberadenern fehlen mit Roth, Wix, Vogel und den Stennei-Brüdern fünf Spieler definitiv. Neben den vier Langzeitverletzten ist mit Pascal Stennei der Matchwinner aus dem letzten Derby privat verhindert. Beim HC TuRa Bergkamen fehlt Kevin Stork nach seiner Knie-OP am Dienstag. Für ihn steht erstmals Lukas Bommer im Kader. Die Torjäger Terbeck und Bicker trainierten die Woche über nicht, werden aber Sonntag mitspielen.

Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Diesterweghalle - lel/myr

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