HC TuRa steht im Kreispokal-Finale

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Bastian Herold erzielte sechs Tore für den SuS Oberaden gegen den Bergkamener Rivalen HC TuRa, konnte das Aus im Kreispokal-Halbfinale aber auch nicht verhindern.

BERGKAMEN -   Lange lieferten sich die beiden Ortsrivalen im Kreispokal ein Duell auf Augenhöhe. Erst ein 5:0-Lauf bescherte dem HC TuRa zwischen der 44. und 49. Minute die Vorentscheidung im Derby. Der Oberligist trifft nach dem 33:28 (15:14) in der gut besuchten Römerberghalle nun im Endspiel auf HSE Hamm.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Ein Klassenunterschied wurde nicht deutlich, weil die TuRaner in der Deckung noch nach ihrer Sicherheit suchten. Oberaden kam immer wieder über den Kreis durch Bastian Herold erfolgreich zum Abschluss. Die Rot-Weißen blieben aber dran und gingen nach dem Doppelpack von Tobias Weßeling erstmals in Führung (5:7).

Der SuS schlug zurück. Stennei und Herold sorgten für das zwischenzeitliche 12:10. Absetzen konnte sich der Verbandsligist aber nicht, so dass der HC TuRa mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich zunächst nichts. Die eine Mannschaft legte vor, die andere zog nach. Die nächste Zwei-Tore-Führung für die Gäste (21:23) schien wieder nur ein Strohfeuer zu sein, als Bastian Stennei abermals verkürzte und SuS-Torwart Marc Menge einen Siebenmeter von Damian Nowaczyk parierte. Dann aber drehte vor allem Tobias Weßeling auf, traf drei Mal kurz hintereinander. Außerdem waren Nowaczyk und Wiedemann nach Ballverlusten der Oberadener „Cobras“ per Tempo-Gegenstoß erfolgreich. Bastian Stennei, der einen Siebenmeter verwarf und wenig später erneut daneben zielte, wurde zum Pechvogel.

Mit sechs Treffern lag der Favorit nun vorne, ehe der Ex-TuRaner Sebastian Pohl wieder einen Treffer für Oberaden markierte. Doch Mats Wiedemann mit zwei schnellen Toren ließ keinen Zweifel mehr aufkommen, dass sich der Oberligist das Endspielticket noch nehmen lassen würde. Bis zum Schlusspfiff verkürzte der SuS. Den Schlusspunkt setzte Mirco Kauer für TuRa per Siebenmeter.

„Erst als wir uns besser bewegt haben, kamen wir gut ins Spiel. Auch in der Deckung haben wir uns gesteigert. Die Leistung war okay“, meinte TuRa-Trainer Ingo Wagner, der gute Ansätze seiner Schützlinge sah.

Oberadens Coach Ralf Weinberger resümierte: „Wie so oft in den vergangenen Spielen lassen wir zuviele Chancen liegen. Dann verliert man halt ein Derby.“

SuS: Vogel (1.-27., 47.-60.), Menge (27.-47.) – Roth (1), Schumacher, Bachtrop (3), Stennei (4), Schichler (n.e.), Neureiter, Notthoff (1), Köhler (1), Herold (6), Fehring (3), Pohl (9)

TuRa: Stork (1.-30.), Schröder (31.-50.), Domanski (50.-60.) – Rycharski (2), Webers, Fröhling, Reininghaus (1), Weßeling (11), Krohne (1), Nowaczyk (7/4), Weber, Wiedemann (5), Kauer (1/1)

Torfolge: 1:0, 5:5, 7:8, 10:10, 13:11, 14:15, 18:17, 22:23, 22:28, 27:31, 28:33 - awa

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