Handball: Werner Frauen kämpfen, Männer überraschen

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Stefanie Goletz erzielte diesmal viele ihrer elf Tore aus dem Feld heraus.

WERNE - Achtbar aus der Affäre hat sich am Sonntagnachmittag der Bezirksligist TV Werne gegen den drei Klassen höher spielenden Königsborner SV gezogen. Und die Werner Männer setzten ein dickes Ausrufezeichen. Das Kreisliga-Kellerkind schlug den Bezirksligisten Lüner SV am Sonntagabend mit 36:25.

Kreispokal, 1. Runde (Frauen): TV Werne – Königsborner SV 20:25 (7:11). Im Vorfeld wäre für TV-Trainer Hansjoachim Nickolay mit einer Niederlage um die zehn Tore zufrieden gewesen.

Dass es am Ende nur fünf waren, bewertete der Heimtrainer als „moralischen Sieg“.

Die Gastgeberinnen, die für die verhinderte Torfrau Ann Katrhin Dietz die A-Jugendliche Lana Gentes ins Tor stellten und mit Jule Henning eine zweite Jugendspielerin in ihren Reihen hatte, hielten in der Anfangsphase gut mit. Bism zum 7:9 (21.) war die Partie relativ ausgeglichen. Großen Anteil daran hatte die gute Abwehrarbeit des Bezirksligisten. „Was wir in der Abwehr gezeigt haben, war sehr stark“, lobte Trainer Nickolay seine Defensive.

Zudem produzierte der KSV auf einige Fehlwürfe und Schlussfrau Gentes kam auf gute 14 Paraden.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange Zeit eng. Über 12:15 und 13:17 hielten die Gastgeberinnen den Abstand gering. „Was uns ein bisschen gefehlt hat, war auf zwei Tore mal ranzukommen“, sagte Nickolay, der zudem auf Schulz und Fuhsy verzichten musste.

Nun hofft der Coach, das seine Spielerinnen den Schwung aus dem begeisternden Auftritt ins Bezirksliga-Verfolgerduell bei Wellinghofen am kommenden Sonntag mitnehmen können.

TV Werne: Gentes – Schöpper (4), Goletz (11/3), Dröge (4), Siebels, X. Majchrzak (1), A. Majchrzak, Henning, Michalski

Kreispokal, 1. Runde (Männer): TV Werne – Lüner SV 36:25 (13:12). Ein Sieg für das Selbstvertrauen war der Erstrunden-Erfolg für das Team von Trainer Bernd Hüttemann gegen den Bezirksligist. Zwar profitierte der TVW von zwei Spieler-Verlusten auf Seiten des Gegners in der zweiten Halbzeit, dennoch überzeugte die Mannschaft vor allem im zweiten Durchgang mit einem konzentrierten Auftritt. „Darauf lässt sich in der Liga aufbauen“, war Hüttemann zufrieden.

In den ersten zehn Minuten der Partie machten die Gastgeber klar, dass mit ihnen zu rechnen war. Mit 6:3 und 8:5 setzten sie sich ab. Doch dann ließ die Konzentration nach und beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur Halbzeit, die aber noch knapp an den TVW ging.

„Wir haben uns im zweiten Durchgang vorgenommen mehr auf die Tube zu drücken – das hat geklappt“, freute sich der TVW-Coach. Die Gäste konnte dem Tempo offensichtlich nicht folgen, Werne zog Tor um Tor davon. Doch gerade, als es nochmal brenzlig wurde beim Stand von 19:18 aus Werner Sicht, erhielt der beste Lünener Abwehrspieler seine dritte Zeitstrafe und musste sich das Spiel von der Bank ansehen. So sah er, dass die Werner endgültig davon zogen. Von 24:18 (45.) auf 29:20 (50.), die Gäste hatten nichts mehr entgegen zu setzen. Nach einem Zusammenstoß mit einem Werner Spieler musste einer der Gäste auch noch mit dem RTW abgeholt werden. Danach war die Partie aus Lünener Sicht endgültig gelaufen und Werne zog über 32:22 (55.) zum 36:25-Endstand davon.

TVW: Wulfert (1.-30.), Rensmann (30.-60.) - Bade (1), Berg (7), Bolduan (6), Brocke (3), Havers (1), Abdinghoff, Gründgen (3), Most (1), Wierling (8), Schröer (4), Müller (2) - lel/fraz

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